Grüne Wirtschaft: Durch Zusammenlegen der Sozialversicherungsträger Benachteiligungen von Selbstständigen beseitigen

Jungwirth: Bereits ca. 750.000 Personen mehrfach versichert - Eine einheitliche soziale Absicherung für Selbstständige und Unselbständige ist daher das Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Die Erwerbsbiografien der modernen Arbeitswelt gestalten sich immer vielfältiger. Selbstständige und unselbstständige Erwerbstätigkeit finden oft gleichzeitig oder in relativ kurzfristigem Wechsel miteinander statt. Bereits eine Dreiviertelmillion Personen sind in Österreich mehrfach versichert, Tendenz steigend. Die für die Versicherten damit verbundenen hohen Kosten und der bürokratische Aufwand sind gerade für EPUs und Kleinunternehmen enorm.

"Eine Zusammenlegung der Sozialversicherungen und eine Harmonisierung der Kosten und Leistungen ist deshalb das Gebot der Stunde. Damit könnte auch die prekäre Situation, vor der viele Selbstständige im Krankheitsfall stehen, entschärft werden.", sagt Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft.

Eine einheitliche Beitragsgrundlage und die Abschaffung des Selbstbehalts könnte bei einer Zusammenlegung der Krankenkassen durchgeführt werden. "Es ist nicht einzusehen, warum gerade Selbstständige, die in allen Statistiken zur Gruppe der besonders armutsgefährdeten Personen gehören, mit Selbstbehalten in der Krankenversicherung belastet werden. Diese Ungleichbehandlung auf Basis der Erwerbsformen muss beendet werden!", so Jungwirth.

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