Kickl: Caritas-Flüchtlingsstudie versucht eine Imagepolitur und erreicht dadurch genau das Gegenteil!

Die vorliegende Studie betrachtet die Migrationsströme seit 2015 nur marginal, beleuchtet die Transferleistungen nur unvollständig und ist somit wertlos!

Wien (OTS) - „Die gestern vorgelegte Studie über den ‚wirtschaftlichen Nutzen‘ von vermeintlichen Flüchtlingen kommt just zu einem Zeitpunkt, wo eine Imagepolitur für die Zuwanderungspolitik der Bundesregierung von großem Nutzen wäre. Die versuchte Stimmungskorrektur erreicht jedoch genau das Gegenteil, denn im ‚Kleingedruckten‘ müssen die Verfasser zugeben, dass weder die Migrationsströme seit 2015 miteinkalkuliert sind noch die Transferleistungen in vollem Umfang mitberücksichtigt wurden. Parameter, die für diese Studie angelegt wurden, sind somit nicht auf der Höhe der Zeit und spiegeln zudem nicht die aktuelle Situation wieder. Allein damit haben die Ergebnisse, wenn überhaupt, nur einen sehr beschränkten historischen Wert. Fazit: Die Studie ist wertlos und kann getrost dem Altpapier überantwortet werden“, so heute der FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

„Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass wir seit Monaten quer durch den politischen Gemüsegarten – bis hin zur deutschen SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles – Hiobsbotschaften hören, die der Vorstellung einer raschen Eingliederung von Migranten in den Arbeitsmarkt eine Absage erteilen. Laut Nahles bringt nicht einmal jeder zehnte Zuwanderer die Voraussetzungen mit, um direkt in eine Arbeit oder Ausbildung vermittelt zu werden, wie sie erst jüngst im deutschen Bundestag zu Protokoll gegeben hat. Was also soll uns die Studie im Auftrag der Caritas vermitteln? Die Mär von einer Zuwanderungswelle bestausgebildeter Physiker und Mediziner glaubt ja ohnehin niemand mehr. Ein kurzer Blick in die AMS-Daten zum Ausbildungsstand und zum Schulungsbedarf von Asylberechtigten reicht als Bestätigung“, so Kickl. Zudem wäre es wichtig gewesen,  die Hintergründe der Zuwanderer, auf die sich diese Studie bezieht, zu beleuchten. „So sagt uns die Statistik, dass in den Jahren 2005 bis 2010 der Großteil der Asylanträge von Menschen aus der russischen Föderation bzw. aus den Balkanländern gekommen ist. Und genau diesen Zeitraum beleuchtet die jetzt präsentierte Studie“, sagt Kickl.

„Licht ins Dunkel könnte unter anderem eine Transferdatenbank geben, die neben Zahlungen von Bundesseite auch die Transferleistungen der Bundesländer und Gemeinden umfassen muss. Die Datenbank wäre ja vorhanden, jedoch ist die Umsetzung – wie bei Projekten der SP/VP Koalition üblich – mangelhaft. Weder SPÖ noch ÖVP sind offenbar an Kostenwahrheit interessiert und somit gibt es großen Interpretationsspielraum, der dann auch in ‚Studien‘, wie der gestern präsentierten, mündet“, so Kickl. 

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