FPÖ Wien will Reformen im Gesundheitssystem

Wien (OTS/RK) - Die Wiener FPÖ hat heute, Donnerstag, in einer Pressekonferenz von Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) Neuerungen für das Wiener Gesundheitssystem gefordert. Gemeinderat Wolfgang Seidl ortete unter anderem Verbesserungsbedarf bei Wartezeiten in Ambulanzen und auf Operationen. Auch seien Gangbetten keine nur vorübergehende Problematik, verursacht etwa durch die Grippewelle. Im Jahresschnitt müssten laut Seidl etwa 50 PatientInnen pro Tag in Wiens Krankenhäusern am Gang behandelt werden. Dagegen müsse Frauenberger nun „dringend vorgehen“.

Gemeinderat Günter Koderhold sagte zur Causa Gangbetten, es fehle hier an einer Planung des Personals. An diesem Beispiel erkenne man, dass es dem Krankenanstaltenverbund (KAV) an einem „guten Krisenmanagement“ mangle. Kritik äußerte Koderhold auch am „Spitalskonzept 2030“. Es sehe die Abwanderung von Ambulanzen in andere Bezirke vor, wodurch der Norden Wiens medizinisch „massiv unterversorgt“ wäre. Von Frauenberger wünschte sich Koderhold eine Stärkung des niedergelassenen Bereichs.

Nichtamtsführender Stadtrat Anton Mahdalik wiederholte die Forderung seiner Fraktion nach einer Reform der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS). Die Kosten für die BMS seien in den letzten Jahren stark angestiegen und laut Mahdalik für Wien bald „nicht mehr finanzierbar“.

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