Landeskriminalamt Wien klärt zwei schwere Raubüberfälle – mehrere Festnahmen

Wien (OTS) - Beamten des LKA Wien ist es gelungen neun Beschuldigte nach zwei Raubüberfällen auszuforschen und festzunehmen. Ein 15-Jähriger war bei beiden Vorfällen beteiligt, die anderen acht in unterschiedlichem Zusammenwirken.

Der erste Überfall ereignete sich am 07. Jänner 2017 gegen 23.00 Uhr im Bereich des Rennbahnweges. Hier überfielen mehrere Jugendliche einen 15-Jährigen. Die Täter sprachen das Opfer an und forderten Zigaretten und Kleingeld. Da der Jugendliche angab, weder Geld noch Zigaretten bei sich zu haben, zog der 15-Jährige eine Pistole. In weitere Folge versetzten zwei weitere Beschuldigte ihrem Opfer jeweils einen Faustschlag in das Gesicht und erbeuteten ein Mobiltelefon, Bargeld und eine Bankomatkarte. Darüber hinaus forderten sie den Code um Geld zu beheben. Das Opfer wurde leicht verletzt.

Der zweite Raub ereignete sich am 22. Jänner 2017 gegen 02.20 Uhr im Bereich der Salztorbrücke. Eine Gruppe Jugendlicher, mit einer Schreckschusspistole und einem Butterflymesser bewaffnet, forderten von ihren Opfern Bargeld. Diese waren nicht bereit, der Aufforderung Folge zu leisten, woraufhin der 15-Jährige eine Schuss mit der Schreckschusspistole abgab. Bei dem Vorfall wurde ein Mobiltelefon erbeutet. Im Zuge einer Sofortfahndung konnten vier Beschuldigte von der Bereitschaftseinheit angehalten und festgenommen werden. Die Raubbeute und die Tatwaffen wurden sichergestellt. Ein Opfer wurde leicht verletzt.

Im Zuge des Ermittlungsverfahrens wurden insgesamt neun Beschuldigte im Alter zwischen 15 und 20 Jahren ausgeforscht bzw. den Taten zugeordnet. Über vier Beschuldigte des ersten Raubes und drei Beteiligte des zweiten wurde die Untersuchungshaft verhängt. Einer der Tatverdächtigen beim zweiten Raub befand sich bereits in Untersuchungshaft wegen eines anderen Deliktes. Die restlichen Jugendlichen wurden auf freiem Fuße zur Anzeige gebracht. Die Beschuldigten zeigten sich bei den Vernehmungen großteils geständig. Als Motiv für die begangenen Straftaten wurde Geldmangel genannt.

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