FPÖ-Kickl: Satire aus Zwangsgebühren kann nicht Auftrag des ORF sein!

"Informations- und Bildungsauftrag des ORF fällt immer öfter dem Sparstift zum Opfer – für linke Satirebeiträge ist offenbar genug davon da"

Wien (OTS) - „Gute Satire ist wichtig und muss auch im TV seinen Platz finden, aber muss ein derartiges Satirevideo, das eigentlich von Anfang bis zum Ende unser ganzes Land samt ihren Persönlichkeiten ‚herunterdodelt‘, mit Zwangsgebühren eines öffentlich-rechtlichen Senders finanziert werden?“, so heute FPÖ-Mediensprecher NAbg. Herbert Kickl zur gestrigen Präsentation des österreichischen Videobeitrags „America first – Austria second“ in der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“.

„ORF-Generaldirektor Wrabetz muss sich schön langsam entscheiden, ob er den ORF noch als öffentlich-rechtlichen Sender sieht und auch in Zukunft so führen möchte, oder ob er dieses Unternehmen nur mehr auf eine Satire-Plattform reduzieren und dem Bildungsauftrag überhaupt nicht mehr nachkommen möchte. In letzter Zeit häufen sich nämlich diese satireartigen Beiträge in den verschiedensten ORF-Sendungen. Immer wenn man glaubt, bei ORF-Sendungen geht es nicht mehr seichter, gibt es wieder eine grenzwertige Steigerung. Auch bei so manchem ‚Informationsbeitrag‘ in den Nachrichtensendungen ist ja oftmals nicht mehr erkennbar, ob die Sendeverantwortlichen das ernst meinen, oder ob es sich um Satire handelt. Da sollte der ORF-Generaldirektor schon einmal in sich gehen und sich fragen, ob die Österreicher solche Programmauswüchse in der ‚Satire-Dauerschleife‘ auch dann zahlen würden, wenn sie nicht durch die ORF-Zwangsgebühren dazu gezwungen werden“, sagte Kickl.

„Man muss ja nicht gleich von Verhetzung sprechen, aber dieses ‚Satire‘-Video schrammt knapp daran vorbei – und das sollte in einem öffentlich-rechtlichen Sender nichts zu suchen haben“, so Kickl.

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