FPÖ-Kickl: Bevölkerungswachstum in Österreich kein Grund zum Jubeln!

Österreichs Aufgabe besteht nicht darin das Prekariat aus Afrika und des Nahen und Mittleren Ostens „nach Europa zu importieren“!

Wien (OTS) - „Auch wenn die Bevölkerungszahl Österreichs wächst, gibt es auf der anderen Seite immer weniger ‚echte‘ Österreicher. Was auf den ersten Blick skurril klingt, erschließt sich leider auf den Zweiten und zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft der Alpenrepublik, so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl in einer Reaktion auf die jüngst veröffentlichte Bevölkerungsstatistik.

„Nach den vorläufigen Daten der Statistik Austria lebten am 1. Jänner 2017 8.773.686 Menschen in Österreich, was einem Zuwachs von 73.215 Personen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. In weiterer Folge kann man der Statistik entnehmen, dass seit dem letzten Jahr zusätzliche 75.084 Ausländer nach Österreich zugezogen sind. Die Tatsache, dass Afghanen und Syrer an der Spitze jener ethnischen Gruppen stehen, die sich von Österreich besonders angezogen fühlen, lässt die Bevölkerungsentwicklung in einem besonderen Licht erscheinen“, so Kickl.

„Wenn man weiß, dass Asylberechtigte - gerade Migranten aus Syrien haben derzeit eine besonders hohe Anerkennungsquote - nach sechs Jahren die österreichische Staatsbürgerschaft de facto ‚nachgeschmissen‘ bekommen, braucht es hier einen Paradigmenwechsel in der gelebten Praxis des Staatsbürgerschaftsrechts. Die Staatsbürgerschaft ist nämlich ein hohes Gut und allein die Tatsache, dass bei einem Gutteil der Zuwanderer aus dem arabischen Raum und aus Afrika mit Alphabetisierungskursen der langsame Weg in die westliche Gesellschaft erst mühsam eingeleitet werden muss, zeigt die Probleme, die sich Österreich mit den Express-Einbürgerungen für die Zukunft aufhalst. Da reden wir aber noch nicht von den massiven kulturellen Unterschieden und den gesellschaftspolitischen Problemen, die wir ja jetzt schon haben“, so Kickl.

Als Ziel müsse vielmehr endlich die rasche und notwendige Repatriierung, wie sie von der Bundesregierung im vergangenen Jahr auch mehrmals formuliert wurde, angegangen werden. Eine Medieninszenierung mit einem Flug der Hercules des Bundesheeres werde nicht ausreichen, um die notwendige Anzahl der Rückführungen in Schwung zu bringen. „Wir importieren uns seit geraumer Zeit Wirtschaftsmigranten, Kriminalität und – wie die jüngst veröffentlichte Studie der Akademie der Wissenschaften beweist – auch religiösen Fanatismus nach Österreich. Damit muss endlich Schluss sein. Weder hat Österreich die Kapazität zur Integration von jährlich mehreren zehntausend Menschen aus kulturfernen Gebieten, noch haben wir den entsprechenden Wohnraum noch die benötigten Arbeitsplätze. Und ganz sicher ist es nicht unsere Aufgabe, das Prekariat aus Afrika und des Nahen und Mittleren Ostens in unsere Gesellschaft zu importieren“, so Kickl.

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