Immobilien als Kapitalanlage?

Linz (OTS) - In Zeiten der Null-Zins-Landschaft gilt die Investition in Immobilien als sichere Kapitalanlage. Doch es sind auch einige Risiken damit verbunden. Im Vergleich dazu können Wertpapiere vor allem Liquidität und richtig investiert auch mehr Renditen bringen.

Kostenfaktor Eigentumswohnung

„Eine Wohnung wird oft als Zweitimmobilie und als Domizil für das Alter angeschafft. Neben hohen Anschaffungskosten, sind die anfallenden Steuern aus Mieteinnahmen, Betriebskostenerhöhungen und Aufwände für Reparaturen zu beachten. Besonders häufig kommen ein nachträglicher Einbau von Liftanlagen und thermische Sanierungen vor, die die Kosten für die Wohnung in die Höhe treiben“, sagt Andreas Fellner, MSc, Vorstand der Partner Bank.

Ein Grundstück in guter Lage eignet sich ebenso als Wertanlage, jedoch kann man bei Immobilien nicht kurzfristig auf „Bares“ zurückgreifen, falls es aufgrund nicht geplanter Lebensumstände gebraucht wird.

- Anschaffungskosten und Finanzierung

Muss die Wohnung über einen Kredit finanziert werden, ist auf die Tilgungsdauer zu achten. Will man schon vor Ablauf des Kredites die Wohnung selbst nutzen, müssen Reserven für die Tilgung vorhanden sein. Bei einem Verkauf innerhalb der 10-jährigen Spekulationsfrist sind überdies Steuern abzuführen.

- Lage und Standort

Grundsätzlich sollte man als Anleger nur an Standorten, die langfristig Perspektiven für eine Wertentwicklung bieten, investieren. In attraktiver Standlage oder am Stadtrand mit guter Infrastruktur, wie Schulen, Ärzten, Apotheken und Supermärkten, möchte man selbst gern leben und hier kann man auch eher Mieter finden, als an abgelegenen Orten. Zu beachten sind weiters bauliche Vorhaben der nächsten Jahre. Ein guter Standort kann durch eine geplante Ortsumfahrung, die ein hohes Verkehrsaufkommen mit sich bringt, oder durch eine Umwidmung von Grünland in Bauland schnell zu einem nachteiligen werden.

- Renditen und Steuern

Eine korrekte Berechnung der Mietrendite schützt vor späteren Überraschungen. Die Nettorendite für Anleger mit Finanzierungsbedarf sollte möglichst 3% nicht unterschreiten. Im Neubaubereich mit steigenden Herstellungskosten ist es schwieriger, diese Rendite zu erzielen.

Zu berücksichtigen sind weiters die Grunderwerbssteuer, Notar- und Amtsgebühren, Verwaltergebühren und Betriebskosten, die sich zu Lasten der monatlichen Mieterlöse auswirken. Und für die Einnahmen aus Mieten sind ebenfalls Steuern abzuführen.

Wertpapier als unkomplizierte Alternative

„Qualitätsaktien oder -anleihen sind eine weitere Möglichkeit der Veranlagung, die auch weniger Kosten, Arbeit und Zeitaufwand bedeuten. Wichtig ist hierbei ein gesunder Anlagemix aus liquiden und gut verzinsten Unternehmensanleihen und einem breit diversifizierten Aktienportfolio. Investmentfonds bieten ebenfalls gute Chancen, das Vermögen zu vermehren. Je nach Anlegertyp, Anlagehorizont und Risikobereitschaft gibt es viele gute und bewährte Fonds. Zu beachten ist auch, dass sich die Fonds auch schon längerfristig bewährt haben und liquide sind. Und: Je länger der Anlagehorizont, desto besser können die Renditen ausfallen“, erläutert Andreas Fellner.

Über die Partner Bank:

Die Partner Bank ist eine Vorsorgebank. Sie ist darauf spezialisiert, in Partnerschaft mit unabhängigen Vermögensberatern und Finanzdienstleistern, Menschen bei ihrer Finanzplanung und beim Aufbau ihrer Vorsorge mit Qualitätsaktien, Elitefonds, erstklassigen Anleihen, Festgeld und Gold zu beraten und zu begleiten. Zudem bietet die Partner Bank auch Vermögensverwaltung mit ETFs an.

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