Tierrettung: Reaktion des Wiener Tierschutzvereins zur Stellungnahme der Stadt Wien

Vösendorf (OTS) - Die Aussendung des Wiener Tierschutzvereins (WTV) bezüglich der Tierrettung in der Stadt Wien schlug hohe Wellen. Die MA60 reagierte ihrerseits auf die Vorwürfe des Wiener Tierschutzvereins mit einer Aussendung. Diesbezüglich möchte der Wiener Tierschutzverein folgendes festhalten:

Die Behauptung, dass der Wiener Tierschutzverein im Vorfeld über die Änderungen informiert worden sei, ist schlichtweg falsch. Der WTV erfuhr nur durch Zufall von der Umbenennung der Tierrettung in „Fundservice für Haustiere“. „Wir haben, nachdem uns diese Änderung eher zufällig am 2. Februar aufgefallen ist, umgehend versucht, mit der Leiterin der MA60 ein Gespräch zu suchen. Unsere Bitten um Rückrufe blieben allerdings bis jetzt unbeantwortet. Ein Vertreter der MA60 teilte uns daraufhin am Telefon mit, dass das Service für Wildtiere und Vögel tatsächlich eingestellt wird und dass erwartet werde, dass die Bevölkerung selbst verletze Tiere ins Wiener Tierschutzhaus bringe. Unser Einwand, was in den Nachstunden passieren solle, blieb unbeantwortet. Auf die Rückmeldung der Leitung warten wir jedenfalls immer noch“, sagt WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic.

Und ergänzt: "Wenn sich tatsächlich nichts ändert, weshalb benennt man dann ein Service von Tierrettung in „Fundservice für Haustiere“ um und investiert auch noch Geld in die Aufnahme einer neuen Tonbandaufzeichnung der Tierschutzhelpline und dergleichen? Ein simpler Blick auf die Homepage der Stadt Wien auf die Site der MA60 Hotline beweist, dass sie am 1. Februar geändert wurde. Warum um Himmels willen eine sicherlich nicht billige Änderung in Auftrag gegeben wird, ohne am Service etwas verändert zu wollen, ist wohl nicht nur für uns nicht nachvollziehbar“. In der Beschreibung der MA60-Hotline auf der Website der Stadt Wien ist von Wildtieren jedenfalls nichts zu lesen. Dort heißt es: „Fundtierservice für Haustiere: Abholung von in Wien gefundenen Haustieren, herrenlosen und beschlagnahmten Tieren, kein Transport für kranke Privattiere“. „Und vielleicht noch eine banale Tatsache am Rande: In dem neuen Namen „Fundservice für Haustiere“ finden sich Wildtiere jedenfalls nicht“, so Petrovic abschließend.

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