LH Wallner: Hervorragendes Zeugnis für Wohnbau in Vorarlberg

IIBW-Studie bestätigt starke Bauleistung und effiziente Wohnbauförderung

Bregenz (OTS) - (VLK) – Eine aktuelle Studie des Instituts für Immobilien, Bauen und Wohnen (IIBW, Wien) stellt dem Wohnbau in Vorarlberg ein hervorragendes Zeugnis aus. Die derzeitige Bauleistung kann den Bedarf decken, kein anderes Bundesland investiert so stark in die Wohnbauförderung und das Vorarlberger System mit Basisförderung und Boni gilt aufgrund seiner einfachen Anwendbarkeit, Transparenz und guten Steuerungswirkung als Vorbild für andere Länder.
Landeshauptmann Markus Wallner hob bei der Präsentation dieser Ergebnisse im Pressefoyer am Dienstag, 7. Februar, einmal mehr das Ziel des leistbaren Wohnens hervor: "Zu diesem Zweck sind die Wohnbauförderungsrichtlinien sozialer sowie einfacher und transparenter gestaltet worden." Auch die von Nachhaltigkeit geprägte Wohnbauoffensive des Landes mit einem Sonderwohnbauprogramm besonders günstiger gemeinnütziger Wohnungen sowie die höchste Wohnbeihilfe aller Länder tragen dazu bei, so Wallner.

Vorarlberg wendet durchschnittlich 386 Euro pro Einwohner und Jahr für die Wohnbauförderung auf, in Summe elf Prozent des Landesbudgets – das ist im Ländervergleich klar am meisten. Trotzdem gelingt es dem Land, die gesamten Ausgaben der Wohnbauförderung aus den Rückflüssen aus aushaftenden Darlehen zu bestreiten, sodass keine zusätzlichen Mittel aus dem Landesbudget erforderlich sind, betonte IIBW-Geschäftsführer Wolfgang Amann. Diese hohe Selbstfinanzierungskraft resultiere auch daraus, dass Vorarlberg im Gegensatz zu anderen Bundesländern seine Forderungen nicht verkauft hat.

Nach IIBW-Berechnungen besteht in Vorarlberg ein Bedarf von jährlich ca. 3.100 neuen Wohnungen, um dem Bevölkerungswachstum gerecht zu werden und einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt sicherzustellen. 2016 wurden in Vorarlberg ca. 3.200 Wohnungen baubewilligt, deutlich mehr als in den Vorjahren. Fast die Hälfte davon – 1.424 Neubauwohnungen und fünf Heime, dazu 1.731 Sanierungen – wurden mit Landgeld gefördert. In den letzten Jahrzehnten ist bei den Förderungen die Tendenz klar vom Einfamilienhaus zur Mehrgeschosswohnung und vom Eigentum zur gemeinnützigen Wohnung gegangen. Das Land Vorarlberg bekennt sich klar zur Gemeinnützigkeit, bekräftigte Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. Im sozialen Wohnbau werden bewusst mehr öffentliche Gelder zur Sicherung einer leistbaren Miete eingesetzt, um eine Chancengleichheit benachteiligter Haushalte sicherzustellen. Langfristiges Ziel des Landes bleibe es, in jeder Gemeinde gemeinnützige Wohnungen anbieten zu können, so Rüdisser. Derzeit sei das schon in etwa zwei Drittel der Gemeinden der Fall.

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