Anton Mandl (SPÖ): ÖVP-Parkplatzchaos ist hausgemacht

SPÖ fordert Parkpickerl bereits seit 15 Monaten

Wien (OTS/SPW-K) - "Bezirksvorsteher Adolf Tiller bezeichnet die Situation in Döbling als 'traurig'. Damit hat er ausnahmsweise recht", sagt SPÖ-Bezirkschef Anton Mandl. Aber das Problem ist hausgemacht: Durch die bezirksweite - nicht sektorale - Befragung hat sich der Bezirksvorsteher selbst die Hände gebunden. Damit hat er unmöglich gemacht, dass das Parkpickerl in Teilen des Bezirks eingeführt wird. "Übrig bleiben die Döblingerinnen und Döblinger. Sie fahren mit ihrem Auto stundenlang um den Block, um einen Parkplatz zu finden. Wie man sich vorstellen kann, wird dadurch die Verkehrssituation keineswegs besser. Im Gegenteil", so Mandl. Besonders ungut ist die Situation rund um Heiligenstadt, in Ober- und Unterdöbling und Nußdorf.

"Dass Adi Tiller in den Medien klagt, dass er keine Mehrheit im Bezirksparlament bekommt, wundert mich. Dabei müsste doch nur seine eigene Fraktion, die ÖVP, mitstimmen. Tiller hat nicht nur das Vertrauen im Bezirk verspielt, sondern auch in der eigenen Fraktion", sagt Mandl.

"Dass Tiller wieder um Geduld bittet, ist eine Farce. Wir haben bereits Ende Oktober 2015 die Dringlichkeit für das Parkpickerl erkannt und Tiller zum Handeln aufgefordert. Dann hat Tiller eine teure Befragung gestartet und nun heißt es ‚zurück an den Start’. Die Döblinger waren 15 Monate lang sehr geduldig. Zeit zu handeln“, schließt Mandl.

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