Kadenbach: Mitbestimmen, was auf unseren Tellern landet

SPÖ-EU-Abgeordnete: "Landwirtschaftspolitik nicht der Agrarindustrie überlassen"

Wien (OTS/SK) - "Die Befragung zur Zukunft der Agrarpolitik ist der Startschuss für eine neue Landwirtschaft in Europa. Wir stehen vor der historischen Chance, Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten", sagt Karin Kadenbach, Gesundheits- und Umweltsprecherin der SPÖ im Europaparlament. "Wenn ein breites Feld an Interessierten seine Meinung zur neuen Ausrichtung der Agrarpolitik äußert, ist das ein wichtiger Schritt. Neben LandwirtInnen und Agrarverbänden sollten unbedingt KonsumentInnen und Nichtregierungsorganisationen an der Befragung teilnehmen. Denn wie die Landwirtschaft und die Gestaltung des ländlichen Raums in Zukunft aussehen wird, geht uns alle etwas an", zeigt sich Kadenbach erfreut über die wachsende Einbindung der Bevölkerung zur Mitentscheidung in der Europapolitik. ****

Jährlich fließen 53 Milliarden Euro an Förderungen in die europäische Landwirtschaft. "Wir brauchen eine nachhaltige Wende in der Landwirtschaftspolitik. Öffentliche Gelder müssen dem Gemeinwohl und nicht allein den Interessen der Agrarindustrie dienen. Eine ökologische Politik für den ländlichen Raum muss über reine Agrarinteressen hinausgehen. Als Sozialdemokratin bin ich überzeugt, dass wir nur so den Fortbestand von kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben sichern können und hochwertige Arbeitsplätze im ländlichen Raum schaffen", so Kadenbach. "Genauso sind nachhaltig produzierte Lebensmittel im Sinne aller KonsumentInnen. Beste Qualität bei landwirtschaftlichen Produkten können wir den zukünftigen Generationen nur in Kombination mit einem hohen Maß an Umwelt- und Tierschutz garantieren. Das wird ohne verpflichtende Maßnahmen nicht gehen."

Bis zum 5. Mai läuft eine Konsultation der EU-Kommission, in der Vorschläge zur Neuausrichtung der europäischen Landwirtschaftspolitik ab 2020 eingeholt werden. Landwirtschafskommissar Phil Hogan wird im Juli 2017 die Ergebnisse der öffentlichen Anhörung präsentieren.

Weiters freut Kadenbach, dass am Mittwoch, 8. Februar, die europäische Bürgerinitiative für ein Verbot des Pestizids Glyphosat startet, die von der SPÖ-Politikerin ebenfalls unterstützt wird.

SERVICE: Den Link zur Befragung der EU-Kommission finden Sie hier:
http://tinyurl.com/zwpyn2z
Die Bürgerinitiative für ein Verbot von Glyphosat können Sie hier unterstützen: http://www.banglyphosate.eu/ (Schluss) bj/mp

Rückfragehinweis: Katharina Steinwendtner, Pressereferentin der SPÖ-Europaabgeordneten, Tel. +32 485 26 95 32, E-Mail:
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