JG-Kucharowits: „Integrationsjahr schafft erstmals Rechtsanspruch für geflüchtete Menschen“

Integrationsjahr bringt Einbindung in den Arbeitsmarkt, Recht auf Deutschkurse – Qualifikationen werden endlich genutzt

Wien (OTS/SK) - Das Integrationsjahr bringt endlich dringend notwendige Verbesserungen für geflüchtete Menschen: „Denn wer arbeiten will, soll auch die Chance dazu bekommen! Mit den Kompetenzclearings und der Anerkennung von Qualifikationen nutzen wir nun auch dieses Potenzial, denn herumsitzen bringt niemandem etwas“, unterstreicht die Vorsitzende der Jungen Generation, SPÖ-Abgeordnete Katharina Kucharowits. ****

Integration in den Arbeitsmarkt gehe Hand in Hand mit der Integration in die Gesellschaft. „Jede Person, die Integration einfordert, muss auch eine Öffnung des Arbeitsmarkts fordern“, so die SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin. Durch das Integrationsjahr ab dem ersten Tag werden Menschen solide auf den Arbeitsmarkt vorbereitet und schnell ein Teil der Gesellschaft werden. Essentiell ist die rasche Anerkennung von Qualifikationen, denn „es wäre verantwortungslos, solche Potenziale aufgrund bürokratischer Hürden nicht zu nutzen.“ Positiv hebt die Abgeordnete auch den Fahrplan hervor, der einen Start des Integrationsjahrs im September 2017 vorsieht. Hier sei es gelungen, in kurzer Zeit klare Maßnahmen zu präsentieren, ein Schritt, der längst überfällig war.

Berufsorientierung, der Rechtsanspruch auf Deutschkurse für AsylwerberInnen und Arbeitstrainings sind die Maßnahmen für gelebte Integration. „Hier sieht man, wer wirkliche Integrationsarbeit leistet: Das Integrationsjahr bietet Lösungen. Forderungen wie 1-Euro-Jobs und Bekleidungsverbote sind billiger Populismus auf dem Rücken geflüchteter Menschen“, so Kucharowits abschließend. (Schluss) sc/mp

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