FPÖ-Darmann: Hat Bundeskanzler Kern eine Zusage für die „Wörthersee Tunnelkette“ im Gepäck?

Schönwetterreden im Lakeside Park sind zu wenig

Klagenfurt (OTS) - Vor dem Hintergrund des morgigen Besuches des Bundeskanzlers in Klagenfurt erklärt der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann, er hoffe, dass Christian Kern auch die notwendigen Budgetmittel im Gepäck habe, um die Wirtschaft im südlichsten Bundesland endlich wieder anzukurbeln. Faktum sei, dass dazu im bekannt gewordenen „Plan A“ nichts nachzulesen ist.

„Als ehemaligem ÖBB-Vorstandsdirektor wird Christian Kern auch die schwierige Lage der Tourismusbetriebe und der Anrainer am Wörthersee bekannt sein, die mit dem Ausbau der Baltisch-Adriatischen Achse und der Fertigstellung der Koralmbahn unter einem noch größeren Lärmproblem als bisher zu leiden haben werden. Im Kampf gegen den Bahnlärm muss es zu raschen Lösungen kommen. Die FPÖ hat sich bereits für die Umsetzung der ´Wörthersee Tunnelkette´ ausgesprochen und einen entsprechender Antrag im Landtag eingebracht“, erinnert Darmann. Es sei zu hoffen, dass Landeshauptmann Kaiser diese seit Jahren ungelöste Problematik bereits mit seinem Parteifreund eingehend erörtert hat und Kern daher eine Zusage zur Umsetzung der Tunnelkette im Gepäck hat.

Darmann erinnert den Bundeskanzler aber auch daran, dass der von Kern besuchte Klagenfurter Lakeside Park auf eine freiheitliche Initiative zurückgeht und eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben hat. „Was Kärnten jetzt braucht, sind keine Schönwetterreden, sondern konkrete Maßnahmen, um den Arbeitsmarkt wieder in Schwung zu bringen. Da braucht es keinen Plan A, sondern den politischen Willen für die Umsetzung von Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. Damit kann die Kärntner Bauwirtschaft belebt und der Arbeitsmarkt wieder stabilisiert werden“, betont der FPÖ-Chef. Entgegen der andauernden Schönfärberei der Kärntner SPÖ-Spitze seien derzeit über 13 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner arbeitslos, rund 100.000 Landsleute müssen an oder unter der Armutsgrenze leben.

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