Wurm: Frauenquoten bewirken Sprung in der gläsernen Decke

Nur 7,2 Prozent Frauen in Geschäftsführung der 200 größten Betriebe

Wien (OTS/SK) - „So lange wir in Österreich von der Gleichberechtigung noch weit entfernt sind und viele Frauen an die gläserne Decke stoßen, so lange brauchen wir Quoten“, hält Gisela Wurm, SPÖ-Sprecherin für Frauen und Gleichbehandlung, fest. Im Global Gender Gap Report 2016 kommt Österreich bei der wirtschaftlichen Teilhabe nur auf Rang 81 von 115 Ländern. Der Frauenanteil in der Geschäftsführung der 200 umsatzstärksten Betriebe lag zuletzt bei nur 7,2 Prozent. **** 

Auch börsennotierte Firmen waren eine Männerbastion, nur in sieben von ihnen war überhaupt ein weibliches Vorstandsmitglied bestellt. Das zeigt der aktuelle „Frauen.Management.Report“ der Arbeiterkammer und belegt damit, wie dringend es Maßnahmen braucht.  

Ab 2018 soll für die Aufsichtsräte von Großunternehmen eine Frauenquote von 30 Prozent gelten, darauf hat sich die Bundesregierung geeinigt. „Warten, bis sich etwas von selbst verbessert, werden wir nicht. Es ist gut, dass die Bundesregierung aktiv wird und das Instrument der Quote zur Anwendung bringt“, argumentiert Wurm und verdeutlicht, sich schon auf die entsprechende Gesetzesvorlage zu freuen, damit diese im Parlament – wo die Quote schon mehrmals Debattenthema war – diskutiert und beschlossen werden kann. 

Frauen in Top-Positionen fungieren als Role Models, deren Wirkung nachhaltig ist. „Wir werden Frauen unterstützen, leitende Funktionen zu erobern“, versichert Wurm. (Schluss) sc/kg   

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