NEOS: Keine Toleranz bei FGM

Claudia Gamon: "Die wichtigsten Instrumente im Kampf gegen diese gewaltsamen Rituale sind - neben strafrechtlichen Maßnahmen - Bildung und Aufklärung"

Wien (OTS) - „Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, die nicht toleriert werden darf. Solche durch Traditionen begründete Praktiken dürfen wir nicht dulden“, stellt NEOS-Frauensprecherin Claudia Gamon fest. Jährlich sind 200 Millionen Frauen weltweit von Female Genital Mutilation (FGM) betroffen - auch in Österreich gibt es Frauen, die Opfer von Genitalverstümmelungen sind.

„Eines der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen solch gewaltsame Rituale stellen - neben strafrechtlichen Maßnahmen - Bildung und Aufklärung dar. Nur so können wir diese Praktiken, die meist mit sozialem Zwang einhergehen, dauerhaft bekämpfen und abschaffen“, so Gamon weiter. Laut UNICEF sind die Zahlen in jenen Regionen deutlich gesunken, wo konsequente Aufklärungsarbeit geleistet wird. In Ländern wie Kenia oder Tansania sind die Raten von FGM innerhalb der letzten drei Jahrzehnte auf rund ein Drittel des Ursprungswerts gesunken. „Wir NEOS erwarten uns hier auch ein konsequentes Vorgehen von Außenminister Sebastian Kurz. Der Schutz der körperlichen und sexuellen Integrität von Frauen muss erste Priorität bei Gesprächen mit betroffenen Ländern sein,“ so Gamon abschließend.

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