Grüne Wien/Meinhard-Schiebel: 24-Stunden-BetreuerInnen dürfen nicht durch Krankengeldkürzungen benachteiligt werden

Wien (OTS) - "Tausende 24-Stunden-BetreuerInnen sind eine wichtige Unterstützung für pflegebedürftige Menschen, die daheim leben und betreut werden. Ohne diese Betreuung müssten viele pflegende Angehörige und Zugehörige eine noch weit größere Last selbst tragen. Gerade dieser Berufsgruppe wird nun unter dem angeblichen Verdacht, das System Zusatzversicherung der SVA  durch vorgetäuschte Krankenstände auszunützen, mit einer drastischen Kürzung des Krankengeldes bedroht“, so die Gesundheitssprecherin der Grünen Wien, Birgit Meinhard-Schiebel. 


„Vorverurteilungen und Verdächtigungen einer Gruppe, die zu den schlechtest bezahlten Arbeitskräften gehören, sind nicht nur menschenverachtend, sondern auch eine Gefährdung des gesamten Betreuungssystems“, so Meinhard-Schiebel. Sie schließt sich damit der Forderung an, die parlamentarischen Beschlüsse dahingehend zu überprüfen. Eine weitaus zielführendere Schaffung von Standards der Personenbetreuung und der Vermittlungsagenturen sowie arbeitsrechtliche Schutzmaßnahmen für Beschäftige muss das Ziel sein. „Den ohnehin bereits extrem benachteiligten Beschäftigten dürfen keine weitere Benachteiligungen auferlegt werden“, so Meinhard-Schiebel abschließend. 


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