„Report“ am 7. Februar: Doskozils Strategie, Schul-Fusionen, Umweltproblem Heizen und Bürgermeisterinnen gesucht

Live zu Gast im Studio ist Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 7. Februar 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Doskozils Strategie

Seit knapp einem Jahr steht der frühere burgenländische Polizeidirektor Hans Peter Doskozil an der Spitze des Verteidigungsressorts. Flüchtlingskrise und Terrorbedrohungen hat er perfekt genutzt, um mehr Geld für das Bundesheer zu bekommen. Auch den Aufgabenbereich der Soldaten, vor allem im Inland, hat Doskozil erweitert. Bei manchen Sozialdemokraten sorgt die Strategie des umtriebigen Ministers für Unmut. Doch Doskozil liegt voll auf Parteilinie, denn Bundeskanzler Christian Kern will die SPÖ verstärkt als Sicherheitspartei positionieren. Martin Pusch berichtet.

Live zu Gast im Studio ist Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, SPÖ.

Schul-Fusionen

Das Schulautonomie-Paket der Regierung soll Schulen mehr Entscheidungsmöglichkeiten bieten, bis hin zur Idee, dass sich mehrere Schulen zu einem „Cluster“ mit gemeinsamer Verwaltung zusammenschließen können, um Ressourcen besser zu nützen. Solch große Veränderungen der Schulorganisation, die die Bildungsministerin vorschlägt, lehnen Gewerkschafter oder Elternvertreter ab und sprechen von „Scheinautonomie“ und einem versteckten Sparpaket. Helga Lazar und Martina Schmidt über die Schwierigkeiten, nach jahrzehntelanger Diskussion neue Ideen in der Bildungsreform umzusetzen.

Umweltproblem Heizen

Der kalte Winter belastet die Umwelt. Je mehr geheizt werden muss, desto höher ist auch der Ausstoß von Feinstaub und CO2. Niederösterreich hat nun angekündigt, die Bauordnung ändern zu wollen: Ölheizungen sollen demnach ab 2019 bei Neubauten nicht mehr genehmigt werden. Vertreter der Ölindustrie kritisieren die Pläne und halten Öl sogar für eine zukunftsweisende Heizform, umweltfreundlicher als etwa Holz oder Fernwärme. Ein Bericht von Emanuel Liedl und Sophie-Kristin Hausberger.

Bürgermeisterinnen gesucht

Bürgermeisterinnen sind in Österreich nach wie vor die große Ausnahme. In nur 155 von 2.100 Gemeinden steht eine Frau an der Spitze, im Burgenland sind es sogar nur elf von 171. Dieser Anteil soll nach der Gemeinderatswahl im Herbst deutlich höher sein, die Suche nach Interessentinnen beginnt jetzt. Doch warum haben es Frauen so schwer in der Kommunalpolitik? Was hindert sie daran, sich für das Bürgermeisterinnenamt zu interessieren? Und was berichten Frauen, die als Einzelkämpferinnen in der Männerdomäne Gemeindepolitik tätig sind? Katja Winkler auf Lokalaugenschein in drei burgenländischen Gemeinden.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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