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Vom Sommerrefektorium in St. Pölten bis zur Stadtbücherei Wiener Neustadt

St. Pölten (OTS/NLK) - „Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben": Das ist nicht nur die Kernaussage einer Predigt von Michael Memelauer, in welcher der damalige St. Pöltner Bischof am 31. Dezember 1941 als einziger Bischof in der „Ostmark" unmissverständlich und öffentlich die „Euthanasie"-Politik des NS-Regimes verurteilte, sondern auch der Titel einer vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und dem Diözesanarchiv St. Pölten herausgegebenen Broschüre, die neben einem vollständigen Abdruck dieses historischen Dokuments auch eine Einführung in den Themenkomplex der nationalsozialistischen Krankenmorde enthält. Präsentiert wird die Broschüre am Donnerstag, 9. Februar, ab 16 Uhr im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes in St. Pölten. Nähere Informationen und Bestellungen beim Diözesanarchiv St. Pölten unter 02742/324-321, e-mail archiv@kirche.at und www.dsp.at/dasp.

Am Freitag, 10. Februar, spricht Ing. Gerhard Weinzettl ab 18.30 Uhr im Stadtarchiv Wiener Neustadt über das Thema „Austro Daimler 1918 – 1934“. Der Eintritt ist frei; nähere Informationen beim Stadtarchiv Wiener Neustadt unter 02622/373-955, e-mail gerhard.geissl@wiener-neustadt.at und www.stadtarchiv.wiener-neustadt.at.

Ebenfalls am Freitag, 10. Februar, stellen die Brennesseln im Rahmen des „Schwechater Satirefestivals“ im Theater Forum Schwechat ihr Abschiedsprogramm „Altes oder nichts" vor. Von Dienstag, 14., bis Freitag, 17. Februar, heißt es dann an vier Abenden mit Mike Supancic „Im Jenseits ist die Hölle los". Beginn ist jeweils um 20 Uhr; nähere Informationen und Karten beim Theater Forum Schwechat unter 01/707 82 72, e-mail karten@forumschwechat.com und www.satirefestival.at.

„Alles fest im Griff" hat die Heimatbühne Reinsberg, die heuer ihr 70-jähriges Vereinsjubiläum feiert: Der gleichnamige Schwank von Erfried Smija ist nach der Premiere am Samstag, 4. Februar, auch noch an den Freitagen 10. und 17. Februar sowie an den Samstagen 11. und 18. Februar jeweils ab 19.30 bzw. an den Sonntagen 12. und 19. Februrar jeweils ab 14.30 Uhr im Musikheim in Reinsberg zu sehen. Nähere Informationen und Karten unter 07487/2364.

Am Samstag, 11. Februar, feiert ab 19.30 Uhr am Stadttheater Mödling Jean Genets berühmtestes Stück, „Die Zofen“, in einer Inszenierung von Babett Arens Premiere. In Folge steht der zwischen Farce und Tragödie angesiedelte Klassiker des „absurden Theaters“ von Donnerstag, 16., bis Samstag, 18., am Dienstag, 21., und von Donnerstag, 23., bis Samstag, 25. Februar, jeweils ab 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 19. Februar, ab 17 Uhr auf dem Spielplan. Nähere Informationen und Karten beim Stadttheater Mödling unter 02236/429 99, e-mail tzf@gmx.net, www.stadttheatermoedling.at und www.theaterzumfuerchten.at.

Am Sonntag, 12. Februar, spielt das traditionelle Marionettentheater Märchen an Fäden als Teil des Kinderprogramms auf Schloss Hof zwei Aufführungen des Marionettentheater-Stücks „Aschenputtel". Beginn ist um 11 und 15 Uhr; die Vorstellungen sind im Eintrittspreis beinhaltet. Nähere Informationen unter 02285/200 00, e-mail office@schlosshof.at und www.schlosshof.at.

„Vom Wind, dem Sand und den Sternen“ nennt sich ein Theaterstück von und mit Jugendlichen aus Afghanistan, die im Herbst 2015 ins Asylwerberhaus Herzogenburg gekommen sind. Gezeigt wird das gemeinsam erarbeitete Stück über ihre Kultur, ihre Reise nach Österreich und das Ankommen (Regie und Konzept: Julia Pröglhöf) am Montag, 13. Februar, ab 19 Uhr im Frei:Raum in St. Pölten. Eintritt: freie Spende; nähere Informationen unter 0664/6100179, Wolfgang Matzl, e-mail wolfgang.matzl@st-poelten.gv.at und www.freiraum-stp.com. Schließlich bestreiten Anna Piribauer, Julius Müller und Oliver Schmidtbauer am Dienstag, 14. Februar, ab 19 Uhr in der Stadtbücherei Wiener Neustadt die Lesung „Heiteres vom Diesseits und Jenseits“. Der Eintritt ist frei; nähere Informationen bei der Stadtbücherei Wiener Neustadt unter 02622/373-939.

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