FGM - Stronach/Schenk: Unmenschliches Ritual und massive Menschenrechtsverletzung

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung - Weltweit sind 200 Millionen Mädchen und Frauen von FGM betroffen

Wien (OTS) - „Es ist unvorstellbar, dass laut Angaben von UNICEF weltweit 200 Millionen Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung (FGM) betroffen sind. Dieses unmenschliche Ritual stellt eine massive Menschenrechtsverletzung dar“, mahnt Team Stronach Frauensprecherin Martina Schenk anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Genitalverstümmelung. Obwohl verboten und unter Strafe gestellt, ist FGM auch in Österreich ein Thema. Viele Familien umgehen dieses Verbot, in dem sie die Mädchen in den Schulferien in die Heimatländer schicken, um sie dort beschneiden zu lassen. „Laut Schätzungen aus dem Jahr 2006 sind etwa 8000 Mädchen und Frauen in unserem Land betroffen. Die Dunkelziffer dürfte aber weit höher sein“, erklärt Schenk.

 Dass sich diese brutale, uralte Tradition in Österreich immer mehr ausbreitet, davon könne man auch aufgrund der starken Zuwanderung ausgehen. „Informations- und Aufklärungsarbeit allein reichen nicht aus, um Mädchen und Frauen vor Genitalverstümmlung zu schützen. Wir dürfen nicht länger zusehen, wenn Frauen massiv gequält, traumatisiert und verletzt werden, denn viele junge Frauen sterben an diesen grausam durchgeführten Verstümmelungen. Hier ist die Regierung gefordert, Projekte gegen FGM zu unterstützen“, so Schenk. Längerfristig muss das Ziel aber sein, Mädchen und Frauen weltweit zu schützen und die Genitalverstümmelung endgültig zu unterbinden.

 

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