Oberhauser: Keine Toleranz für Genitalverstümmelung

Genitalverstümmelung ist schwere Menschenrechtsverletzung – Auch in Österreich sind Frauen betroffen

Wien (OTS) - Weltweit sind jährlich Millionen von Frauen und Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung und den meist lebenslangen gesundheitlichen Folgen betroffen. „Dieser Eingriff ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Tradition wird dabei als Rechtfertigung für massive Gewalteingriffe hergenommen – das ist nicht tolerierbar“, betont Gesundheits- und Frauenministerin Sabine Oberhauser anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung. ****

Auch in Österreich muss Bewusstsein geschaffen werden, denn auch hierzulande sind tausende Frauen und Mädchen betroffen oder potentiell gefährdet. Oft wird die Verstümmelung bei Urlaubsreisen in die Herkunftsländer vorgenommen, um das Verbot in Österreich zu umgehen. „Die TäterInnen und Eltern machen sich aber auch strafbar, wenn die Verstümmelung im Ausland vorgenommen wird“, stellt Oberhauser klar. Zu den internationalen Bemühungen im Kampf gegen diese Menschenrechtsverletzung trägt das Gesundheits- und Frauenministerium  unter anderem bei, indem es spezialisierte Anlaufstellen fördert. Diese umfassen Beratungsstellen und Gewaltschutzzentren und bieten Gefährdeten sowie Betroffenen Unterstützung und Zuflucht.

Die Kontaktdaten der Anlaufstellen finden Sie unter www.bmgf.gv.at 

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Mag.a Meike Kolck-Thudt
Pressesprecherin
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