FSG NÖ BR René Pfister: Täglich grüßt das Murmeltier

Als Wirtschaftsvertreter und Demokratieabbauer macht Sobotka eine blendende Figur.

St. Pölten (OTS) - Einmal mehr versucht sich der NÖAAB als Handlanger der Wirtschaft und präsentiert ein vermeintlich arbeitnehmerInnenfreundliches Arbeitszeitgesetz. Nicht zum ersten Mal und vermutlich auch nicht zum letzten Mal wird es diese Anbiederung an große Konzerne und Wirtschaftsinteressen geben. „Täglich grüßt das Murmeltier, mehr fällt mir dazu nicht mehr ein“, hält FSG-NÖ-Vorsitzender, Bundesrat René Pfister fest. Und weiter: „Wenn man darüber ein wenig nachdenkt, ist es eigentlich traurig, dass sich eine Organisation, die vorgibt, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu vertreten, so ungeniert die Interessen von großen Konzernen vertritt. Ahnung von Sozialpartnerschaft bzw. von gewerkschaftlicher Vertretung haben sie ja nachweislich nicht.“

Der NÖAAB ist eine Teilorganisation der ÖVP NÖ. Der NÖAAB ist keine Gewerkschaft und hat keinem Arbeitnehmer in diesem Land auch nur einen einzigen Cent gebracht. Der NÖAAB ist nichts anderes als der verlängerte Arm der Unternehmer. Was der NÖAAB wirklich will: Längere Arbeitszeiten, erhebliche Kürzungen bei Gehältern und Einkommen sowie eine Zerstörung des sozialen Netzes im Land. Und das trifft am Ende jeden Menschen.

Welch Geistes Kind NÖAAB Obmann Wolfgang Sobotka ist, beweist er ja gerade auch mit seinen Plänen, das Demonstrationsrecht einzuschränken. Für Gewerkschaften ein unverzichtbares Grundrecht, für einen Konzernvertreter wie Sobotka ein lästiges Recht, das er wohl zusammen mit dem Streikrecht zum Nachteil der ArbeitnehmerInnen einschränken will.

Pfister abschließend: „Die Anliegen der ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich wie in Österreich sind bei den Gewerkschaften in besten Händen, die FSG NÖ wird sich als Fraktion des ÖGB weiterhin seriös und inhaltlich fundiert einbringen und wird die Wortspenden von Kollegen Sobotka in die Rundablage legen.“

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