BZÖ-Korak begrüßt ÖVP-Schwenk bei geplanter Verfassungsreform

BZÖ erneuert Verlangen nach Volksbefragung betreffend Verankerung der slowenischen Volksgruppe

Klagenfurt (OTS) - Erfreut zeigt sich heute, Donnerstag, LAbg. Willi Korak über das Umdenken der ÖVP betreffend der Einbettung von Slowenisch in der Verfassung. „Wir werden Kärntens ÖVP-Obmann Benger beim Wort nehmen und wachsam bleiben, ob seinen Ankündigungen auch tatsächlich Taten folgen werden“. Komme es in wenigen Wochen zu einem Kniefall vor Kaiser und Holub, beschädige dies massiv Bengers Glaubwürdigkeit. „Die Nagelprobe für die ÖVP wird kommen, von seiner Haltung wird wohl das Schicksal der Koalition abhängen“. „Während Slowenien die deutschsprachige Minderheit nach wie vor diskriminiert und nicht anerkennt, will nur noch Rot und Grün jetzt die Aufnahme der slowenischen Volksgruppe in die Landesverfassung schnellstens durchpeitschen. Eine Aufnahme hätte aber weitreichende Folgen, das Slowenisch könnte beispielsweise Eingang als zweite offizielle Amtssprache finden und so die Verwaltungskosten massiv in die Höhe treiben", warnt Korak.

„Wenn sich SPÖ und Grüne noch immer ihrer Sache so sicher sind, dass die Kärntner Bevölkerung Slowenisch als zweite Amtssprache goutiert, dürfen sie auch eine Volksbefragung nicht fürchten", betont Korak.

„Ständig wird das stärkere Einbinden der Bürger in essentielle Entscheidungen des Landes versprochen, von einer Demokratiereform fabuliert, wenn es aber darauf ankommt agiert Rot und Grün in höchstem Maße unmoralisch. Sie legen eine unverfrorene Scheinheiligkeit an den Tag, die ihresgleichen sucht“, schließt Korak.

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