Freiheitliche Wirtschaft Salzburg: „Stiefkind“ Tourismuswirtschaft ist der Bundesregierung anscheinend nicht wichtig genug!

FW-Teufl: Wenn sich ein Programm schon „Wirtschaft nach vorne bringen“ nennt, dann erwarten sich die Unternehmer das auch.

Wien (OTS) - „Die Wünsche und Anliegen der Tourismuswirtschaft sind dieser Bundesregierung anscheinend nicht wirklich wichtig genug, um im Arbeitsprogramm Niederschlag zu finden. Die Hilfeschreie des Tourismus verhallen im Jammertal dieser Regierung, veritable Probleme bleiben weiter bestehen und eine große Chance blieb leider wiederum ungenutzt“, so fasste der Tourismussprecher der Freiheitlichen Wirtschaft Salzburg Andreas Teufl das nicht zufriedenstellende Ergebnis zusammen.

„Die dringenden Entlastungen wie z.B. „Rücknahme der Mehrwertsteuererhöhung für Nächtigungen von zehn auf dreizehn Prozent kommt nicht. Dabei ist die Tourismuswirtschaft in den vergangenen Jahren laufend mit neuen Belastungen konfrontiert worden. Stellvertretend sind hier nur einige wenige genannt: Lohnnebenkosten auf Höchstniveau, die nicht durchdachte Registrierkassenpflicht, die Grunderwerbsteuer, die Allergenverordnung, lähmende Betriebsübergabevorschriften, unnötige Auflagen und das Rauchverbot. Dazu kommt noch der hohe Bürokratieaufwand. Auch die Abschreibung von Gebäudeinvestitionen wurde von 33 auf 40 Jahre ausgedehnt, was ebenfalls zu keiner Entlastung für die Tourismusbetriebe führt.“, so Teufl.

„Die Mehrheit der Tourismusbetriebe ist von der im Regierungsprogramm formulierten Maßnahme der vorzeitigen Abschreibung in Höhe von dreißig Prozent für Betriebe mit einer Mitarbeiteranzahl ab 250 Personen nicht betroffen. Einmal mehr vergisst die Bundesregierung auf die kleinstrukturierte Tourismuswirtschaft, die für den ländlichen Raum von großer Bedeutung ist. Damit wird wieder eine große Chance vertan, durch Entlastungen neue Investitionen zu tätigen und Arbeitsplätze zu sichern bzw. neue zu schaffen.“, so Teufl abschließend.

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