Jetzt Zeichen setzen: Rechtsextremismus darf nicht zur Normalität werden

Buntgebung & Tanz für Vielfalt, Weltoffenheit und Menschlichkeit am Tag des „Akademikerballs“

Wien (OTS) - Das Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“ lädt für Freitag, den 3. Februar um 16.00 Uhr am Ballhausplatz zu einer bunten Kundgebung unter dem Motto „Keine Normalisierung des Rechtsextremismus!“ ein. Mit dieser „Buntgebung“ solle ein Zeichen für Weltoffenheit und Vielfalt und gegen das Erstarken rechtsextremer Gruppierungen und Ideologien gesetzt werden, so die Bündnispartner_innen.

Vordringen des Rechtsextremismus

„Wie weit der Normalisierungsprozess des Rechtsextremismus in Österreich bereits fortgeschritten ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die Republik seit vielen Jahren den Vertretern rechtsextremer Männerverbindungen die Möglichkeit eröffnet, sich in der Hofburg zu treffen und sich dort mit der europäischen extremen Rechten, wie etwa der französischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen, zu vernetzen. Der Ball der extremen Rechten wird darüber hinaus seit fünf Jahren offiziell von einer Partei veranstaltet, die in Österreich den Regierungsanspruch stellt“, kritisiert das Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“.

Friedliches Zeichen für Vielfalt

Umso wichtiger sei es, am 3. Februar, am Tag des „Akademikerballs“, ein friedliches Zeichen für ein menschliches, solidarisches, weltoffenes, buntes und durchmischtes Österreich zu setzen, in dem Verunglimpfung von und Hetze gegen Geflüchtete, gegen Migrant_innen, gegen Jüdinnen und Juden, gegen Muslim_innen und andere durch Herkunft, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, sexuelle Orientierung oder Geschlecht definierte Menschen keinen Platz hat. „Die Räume der Republik dürfen Veranstaltungen und Vernetzungsaktivitäten der extremen Rechten keinen Platz mehr bieten“, betont das Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“.

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Alexander Pollak
0664 512 09 25

JETZT ZEICHEN SETZEN ist ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, das sich für die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, gegen rassistisches, antisemitisches und sexistisches Gedankengut, gegen rechte Hetze und gegen Diskriminierung und Gewalt stark macht.

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