Nationalrat - Stronach/Schenk: Rechnungshofbericht bestätigt Team Stronach Kritik

Administrationsreform, Bürokratieabbau an Unis, Lehrerdienstrechtsreform gefordert

Wien (OTS) - „Das Universitätsgesetz kennt mit Rektor, Rektorat, Senat und Universitätsrat vier Leitungsorgane für eine Universität – und alle sind verpflichtend einzurichten. In Unternehmen ist es üblich, einen Vorstand und einen Aufsichtsrat zu haben. Warum kann man dieses Beispiel nicht auch im Bereich der Universitäten umsetzen?“, wollte Team Stronach Rechnungshofsprecherin Martina Schenk in ihrem Debattenbeitrag wissen und forderte als Konsequenz eine Administrationsreform und einen Bürokratieabbau an den heimischen Hochschulen. Und weiter: „Zu viele Köche verderben den Brei!“, so Schenk.

Handlungsbedarf herrsche außerdem nicht nur bei der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern bei den Landesschulräten, sondern auch beim Lehrerdienstrecht, schloss sich die Team Stronach Mandatarin der Kritik des Rechnungshofes an. „Der Staat verzichtet hier auf Einsparungen von 1,07 Milliarden Euro – Geld, das uns im viel zu ineffizient arbeitenden Bildungsbereich fehlt!“ Darüber hinaus gelte es endlich den Proporz in der Schulverwaltung rasch abzuschaffen – „vor allem im Sinne der Schüler“, so Schenk.

Zu viele offene Fragen gebe es auch beim „undurchsichtigen Dschungel“ der Forschungsförderung, kritisierte Schenk und fragte: „Macht es hier Sinn, eine Kirchturmpolitik zu betreiben, oder wäre es nicht besser, Forschung nur als Bundesangelegenheit zu sehen? Das wäre ein weiterer Vorschlag, der durchaus zu diskutieren wäre, und ich hoffe, das tun wir auch in Zukunft“, so Schenk.

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