Freund: Geopolitische Herausforderungen erfordern rasche Energiewende

EU-Kommission präsentiert zweiten Bericht zur Energieunion

Wien (OTS/SK) - „Die EU hält Kurs am Weg zur Energieunion. Es ist erfreulich, dass wir immer weniger Energie importieren. Der Ausbau der Erneuerbaren Energie hat sich bereits gelohnt“, sagt Eugen Freund, Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. Anlass für seine Äußerung war die Vorstellung des zweiten Berichts zur Lage der Energieunion durch Vizekommissar Maroš Šefčovič. „Angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen müssen wir weiterhin eine saubere und nachhaltige Energiewende zielstrebig verfolgen“, sagt Freund. "Es ist ein wichtiges Zeichen, dass Vizekommissar Šefčovič diese Dimension der Energieunion hervorgehoben hat.“ ****

Energiekommissar Šefčovič spricht am Nachmittag dazu auch im Plenum des Europäischen Parlaments in Brüssel. Schwerpunkte setzt die Kommission weiterhin auf die Reduktion der Treibhausgasemissionen, wobei Freund darauf insistiert, dass der Verkehrsbereich nicht ausgenommen werden dürfe. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz müssten weiter in Angriff genommen werden, um die Klima- und Energieziele der EU bis 2030 zu erreichen.

„Die EU-Kommission hat die entsprechenden Vorschläge geliefert, nun liegt es an den Mitgliedsstaaten diese umzusetzen. Die EU muss weiterhin Vorreiterin im Bereich der sauberen Technologien sein“, so der SPÖ-EU-Politiker Freund. Bis Ende des Jahres sollen die EU-Länder nun erste Entwürfe vorlegen. (Schluss) jb/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0012