Umweltkontrollbericht - Stronach/Weigerstorfer: Wir brauchen Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Umwelt

Forschung und Innovationen sind gefragt – Klimaschutz als wichtiger Wirtschaftsfaktor

Wien (OTS) - „Der Umweltkontrollbericht ist ein sehr, sehr wichtiges Instrument, um in der Umwelt- und Klimaschutzpolitik entscheidende Weichen richtig stellen zu können“, eröffnete Team Stronach Umweltsprecherin Ulla Weigerstorfer ihren Debattenbeitrag zum Umweltkontrollbericht. Er zeige einige Mängel auf, aber auch „wie wichtig ein Schulterschluss zwischen Umwelt und Wirtschaft ist“, so Weigerstorfer.  Wenn Klimaschutz aber so ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sei, „verstehe ich nicht, warum etwa die thermische Sanierung, die eine Win-Win-Situation für Wirtschaft, Umwelt und Sanierer schafft, gekürzt wurde“, fragte Weigerstorfer in Richtung Umweltminister Rupprechter.

 

Viele Länder seien Vorreiter beim Energiesparen, bei Österreich wäre das leider schon lange nicht mehr der Fall. „In Österreich werden heute noch Ölkessel gefördert, in Dänemark ist der Einbau hingegen bei Neubauten mittlerweile verboten“, erklärte Weigerstorfer. Bei der mehrfach angesprochenen und längst überfälligen Ökostromgesetznovelle gab es noch nicht einmal ein „Novellchen“ und auch am Verkehrssektor warte man vergebens auf Einsparung von Ressourcen. „Stattdessen macht man alles teurer, wenn man sich etwa die MöST-NoVA Erhöhung anschaut oder die Dieselpreiserhöhung. Das ist nicht der richtige Ansatz“, kritisierte die Team Stronach Umweltsprecherin. Gerade der ländliche Raum würde massiv darunter  leiden, wenn man die Kosten der Mobilität erhöht.

 

Dem Thema Elektromobilität stehe sie grundsätzlich positiv gegenüber, so Weigerstorfer. „Sie ist aber kein Patentrezept, weil noch viel zu wenig ausgearbeitet.“  Hier müsse man etwa noch klären, wie der höhere Strombedarf gedeckt werden kann oder auch wie der Strom transportiert werden kann. „Forschung und Innovationen sind gefragt, um präventiv und zukunftsorientiert agieren zu können. Herr Minister, lassen Sie den Worten endlich Taten folgen. In den Ausschüssen ist nämlich viel zu wenig weitergegangen bis jetzt!“, erinnerte Weigerstorfer. 

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