Nationalrat – Buchmayr: EU-Verordnungen bringen Sicherheit im Umgang mit Chemikalien

Österreich hat Vorreiterrolle im Bereich Untersuchung von Nanomaterialien

Wien (OTS/SK) - In der Nationalratssitzung am Mittwoch ging Harry Buchmayr, SPÖ-Bereichssprecher für Datenschutzangelegenheiten, bei der Diskussion über den Umweltkontrollbericht speziell auf das Thema Chemikalien ein. In diesem Zusammenhang streicht er die positive Rolle der EU hervor, die in Form von Verordnungen Systematik in diesen Bereich einbringt. „Am europäischen Markt dürfen etwa nur Chemikalien gehandelt werden, deren Gefährdungspotenzial auch genügend bekannt ist. Außerdem müssen alle gefährlichen Gemische mit einheitlichen Kennzeichen und Piktogrammen gekennzeichnet werden“, erklärt der Abgeordnete. Dies werde durch die CLP- und Reach-Verordnung geregelt. Im Bereich der Nano-Materialien gibt es jedoch noch keine Detailvorschriften in der Reach-Verordnung, weshalb Buchmayr die Bundesregierung auffordert, in diesem Bereich aktiv zu werden. ****

„Österreich hat eine Vorreiterrolle im Bereich der Untersuchung der Nano-Materialien“, erklärt der Abgeordnete und unterstreicht, dass Österreich diese Kompetenz erhalten und ausbauen solle. Gefahren und Risiken seien in diesem Gebiet noch weitgehend unerforscht.

Abschließend korrigierte Buchmayr die Behauptungen, dass die EU Wasserfarben und Buntstifte verbieten wolle. „Hierbei geht es lediglich um die Herabsetzung von Grenzwerten schädlicher Stoffe“, so Buchmayr. Das Ziel sei unter anderem, Kinder etwa vor Blei zu schützen. (Schluss) bj/jab/mp

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