FPÖ-Mölzer: ORF ist Herz-Lungen-Maschine der rot-schwarzen Regierung

Zwangsgebühren abschaffen, ORF politischem Einfluss entziehen

Wien (OTS) - „Die permanente Verteidigung der Arbeit des ORF seitens der rot-schwarzen Regierung ist als Anerkennung dafür zu werten, dass der ORF als Sprachrohr für Rot und Schwarz nicht wegzudenken ist“, sagte heute der freiheitliche Abgeordnete zum Nationalrat Wendelin Mölzer in seiner Rede bei der Debatte über den Jahresbericht des ORF. Das öffentlich rechtliche Fernsehen trage seinen Namen zu Unrecht, wenn man bedenke, welche Aufgaben diesbezüglich zu erfüllen wären. Einen weiteren Kritikpunkt sieht Mölzer darin, dass bei weitem nicht alle Bereiche des ORF von Transparenz gekennzeichnet seien und somit nicht klar sei, wem die Treue mancher Journalisten gelte.

Die positive Beurteilung, die dem ORF seitens diverser sogenannter -dem ORF nahestehender - Experten sowie von SPÖ- und ÖVP-Politikern ausgesprochen werde, sei wohl nicht sehr glaubwürdig. In diesem Zusammenhang sei auf eine aktuelle Umfrage verwiesen, wonach nur vier Prozent der Österreich den ORF für politisch unabhängig befinden, hingegen Servus TV von 19 Prozent als unabhängig bewertet werde.

„Würde man das Volk befragen, das Zwangsgebühren zu entrichten hat und gezwungen ist, parteipolitisch gelenkte einseitige Berichterstattung zu konsumieren, ob es solche Gebühren zahlen will, wäre das Ergebnis wohl nicht gut für SPÖ und ÖVP“, hält Mölzer fest.

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