FPÖ-Darmann: Islamischer Religionsunterricht muss stärker kontrolliert werden!

Antrag der FPÖ im Kärntner Landtag - Potentieller Radikalisierung von Schülern den Boden entziehen

Klagenfurt (OTS) - Wie der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann heute mitteilt, wird der freiheitliche Landtagsklub in der morgigen Landtagssitzung einen Antrag zur stärkeren Kontrolle des islamischen Religionsunterrichts einbringen. „Der islamische Religionsunterricht muss vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen stärker kontrolliert werden. Insbesondere in Hinblick auf die Einhaltung der vorgegebenen Lehrpläne und den Unterricht in deutscher Sprache muss es seitens der Landesregierung in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat mehr Überprüfungen geben, um einer potentieller Radikalisierung von Schülern den Boden zu entziehen“, betont Darmann.

Mittlerweile sind bereits rund 15 Prozent der Pflichtschüler in Klagenfurt Moslems, in Villach sogar 20 Prozent. Prinzipiell bestimmt die Religionsgemeinschaft, wer unterrichten darf. „Deshalb ist es wichtig, mit regelmäßigen Kontrollen sicherzustellen, dass der islamische Religionsunterricht nicht von radikalen Salafisten missbraucht werden kann“, so der FPÖ-Obmann. Er verweist darauf, dass etwa 2014 ein 14-jähriger Schüler gefasst wurde, der Pläne wälzte, den Wiener Westbahnhof in die Luft zu sprengen. Kürzlich wurde in Wien ein 17-jähriger Terrorverdächtiger festgenommen, welcher sich auch von Reden des radikalislamischen Hasspredigers und früheren Religionslehrers in einer Wiener Privatschule, Mirsad O., inspirieren ließ. Auch in Graz gab es vor wenigen Tagen eine Reihe von Festnahmen in der Islamistenszene.

„Das von SPÖ, ÖVP und Grünen in der Landesregierung beschlossene Integrationsleitbild des Landes Kärnten geht hier leider genau in die falsche Richtung, wenn dort unter anderem mit höchster Priorität eine Ausweitung des muttersprachlichen Unterrichts für Migranten gefordert wird. Notwendige Kontrollen etwa des islamischen Religionsunterrichts werden dadurch weit schwieriger bis unmöglich“, erklärt Darmann.

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