Glawischnig/Aslan: Regierung hat auf Frauen vergessen

Grüne: Mindestlohn darf nicht für weitere Monate verzögert werden

Wien (OTS) - „Kern und Mitterlehner haben in ihrem Regierungsübereinkommen auf die Frauen vergessen“, sagt die Grüne Bundessprecherin und Klubobfrau, Eva Glawischnig, angesichts des aktuellen Sozialberichts, der aus Sicht der Frauen alarmierend ausgefallen ist. „Die soziale Situation von Frauen muss in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Eine Frauenquote von 30 Prozent für Aufsichtsräte als einzige frauenfördernde Maßnahme für die nächsten zwei Jahre ist viel zu wenig“, stellt Glawischnig klar. „Das neue Regierungsprogramm wird den Stillstand der letzten Jahre leider nicht beenden“, ergänzt die Grüne Frauensprecherin Berivan Aslan.

Zwei Drittel der 400.000 Menschen in Österreich, die in Vollzeitarbeit weniger als 1500 Euro brutto monatlich verdienen, sind Frauen. „Frauen sind besonders häufig im Niedriglohnsektor beschäftigt und würden von einem Mindestlohn besonders profitieren. Das Thema Mindestlohn darf daher nicht für weitere Monate verzögert werden. Hier braucht es jetzt Lösungen, damit sich die Situation der Betroffenen nicht weiter verschlechtert“, betonen Glawischnig und Aslan unisono. Deshalb treten die Grünen für einen Mindestlohn von 1750 Euro brutto im Monat ein.

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