„Arbeit und Behinderung“: Information und Beratung für Betriebe fördern Inklusion

Wien (OTS/BMASK) - Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 war der Startschuss für den Internetauftritt „Arbeit und Behinderung“ (www.arbeitundbehinderung.at). Jetzt wurde diese Website überarbeitet, ergänzt und der Fokus auf die DienstgeberInnen gestärkt. Industriellenvereinigung, Sozialministerium und Wirtschaftskammer Österreich wollen mit dieser Initiative mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen und umfassenden Informationen Unternehmen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ermutigen. ****

Im Zentrum der Website stehen viele Beispiele aus der Praxis, die konkret zeigen, wie Inklusion in den Arbeitsmarkt gelingen kann und welche Förder- und Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen. Diese Beispiele verbindet ein roter Faden: Wenn das Anforderungsprofil von einem Jobwerber erfüllt wird, rückt seine etwaige Behinderung in den Hintergrund.

Sozialminister Alois Stöger zur Intention des Webangebots: „Diese Webseite soll mit einer Vielzahl an positiven Beispielen in erster Linie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dazu anspornen, gedankliche Barrieren abzubauen und den Schritt zu wagen, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Die Kooperationspartner dieser Webseite bemühen sich um günstige Rahmenbedingungen. Das Sozialministerium und die Sozialministeriumservicestellen in den Bundesländern fördern und unterstützen Beschäftigung und berufliche Integration auf umfangreiche Art und Weise.“

Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung, erläutert das Engagement der IV: „Die Integration von Menschen mit Behinderung auf dem österreichischen Arbeitsmarkt ist nicht nur eine Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben von Menschen mit Behinderung, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche und wirtschaftspolitische Notwendigkeit. Die Website ‚Arbeit&Behinderung‘, die auf Initiative der Industriellenvereinigung entstanden ist, soll Unternehmen bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung unterstützen und dazu beitragen, eventuell vorhandene Skepsis und Vorurteile abzubauen.“

Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, unterstreicht: „Konkrete Maßnahmen zur Sensibilisierung, Beratung und Unterstützung der Betriebe bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung sind notwendig. Dieser Internetauftritt richtet sich gezielt an Arbeitgeber und bereitet wichtige Informationen dafür auf. Die zahlreichen Best-Practice-Beispiele zeigen, wie es gehen kann.“ (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

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Christoph Ertl
Pressesprecher von Sozialminister Alois Stöger
+ 43 (0) 1 711 00 862294
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Mag. Katharina Lindner
Industriellenvereinigung
Bereich Arbeit und Soziales
Tel.: +43 1 71135-2205
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Web: www.iv-net.at

Mag. Pia-Maria Rosner-Scheibengraf
Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit
Tel.: +43 0590 900-4489
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