Gewerkschaft vida: Abwärtstrend bei Sozialem und Entlohnung im Transportwesen endlich stoppen

vida-Delfs: "Volle Unterstützung für Minister Leichtfried bei Kampf gegen Kabotage!"

Wien (OTS/ÖGB) - "Es freut mich, dass Verkehrsminister Jörg Leichtfried im Nationalrat sehr deutliche Worte gegen die illegale Kabotage gefunden hat", so Karl Delfs, Sekretär des Fachbereichs Straße in der Gewerkschaft vida. "Nach wie vor können Frächter aus Billiglohnländern unkontrolliert unzählige Fahrten bei uns durchführen. Die einzigen, die von diesen Fahrten profitieren, sind die skrupellosen Geschäftsleute. Die Rechte der Beschäftigten werden mit Füßen getreten. Dem müssen wir endlich einen Riegel vorschieben", so der Gewerkschafter.  

Gemeinsamer Kampf für 14.000 heimische Arbeitsplätze

"Wir wissen, dass durch illegale Kabotage rund 10.000 Transporte statt von österreichischen durch ausländische Unternehmen durchgeführt werden. Daraus ergibt sich ein Schaden für den Staat und das Sozialversicherungssystem von rund 500 Millionen Euro“, so Delfs. „Total übermüdete Lenker aus Ländern mit Niedriglohnniveau und in Österreich verbotener kilometerabhängiger Entlohnung fahren oft 24 Stunden und länger quer durch Europa und werden so für sich selbst und andere zum Sicherheitsrisiko!", warnt der Gewerkschafter.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass durch illegale Kabotage mehr als 14.000 Jobs in Österreich verloren gehen. "Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf. Minister Leichtfried hat Recht: Wir können es nicht länger hinnehmen, dass Sozialstandards im Transportsektor immer wieder unterwandert werden. Auch die Gewerkschaft vida wird auf EU-Ebene den Druck noch verstärken!", schließt Delfs.

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