Nationalrat – SPÖ-Wurm: Transitverkehr muss von der Straße auf die Schiene verlagert werden

Wien (OTS/SK) - „In der Europäischen Union braucht es ein Umdenken bezüglich des Transitverkehrs, um eine Verlagerung des Gütertransports von den Straßen auf die Schienen zu ermöglichen“, stellt SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm in der heutigen Debatte um europäische Verkehrspolitik im Nationalrat fest. In Österreich wurde dahingehend bereits ein großer Beitrag geleistet, zum Beispiel durch den Bau von Tunnels oder die Einführung von sektoralem Fahrverbot. „Es geht darum, die Bevölkerung, die unter Verkehr und Feinstaub zu leiden hat, zu schützen. Die Gesundheit, vor allem von Kindern und älteren Menschen, steht an erster Stelle“, so Wurm weiter. ****

Die Abgeordnete spricht sich außerdem gegen die Pläne Deutschlands, für ausländische Fahrzeuge höhere Maut einzuheben, aus: „Das ist ganz klar Diskriminierung und widerspricht dem europäischen Gedanken der Gleichbehandlung innerhalb der EU für alle EuropäerInnen“. Bei der Einrichtung von Maßnahmen seitens Österreichs, zum Beispiel des sektoralen Fahrverbots in Tirol, „geht es um den Schutz unserer Heimat und den Schutz unserer Menschen“, schließt Wurm. (Schluss) up/dj/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0012