FP-Seidl: Frauenberger möchte anscheinend im Wehsely-Modus weitermachen

Die wichtigsten Themen im chaotischen Gesundheitsressort müssen weiter warten

Wien (OTS) - „In den Ankündigungen im gestrigen Interview der neuen Gesundheits-, Sozial- und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger sind weder revolutionäre noch zukunftsweisende Ansätze erkennen“, stellt der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Wolfgang Seidl, ernüchtert fest. Das Management im KAV soll nun die Personal- und Finanzhoheit bekommen, war da zu hören. „Es stellt sich die berechtigte Frage, wo diese Kompetenzen bisher lagen“, so Seidl. Ein Gespräch mit dem glücklosen KAV-Generaldirektor stehe demnach auch noch aus.

Die gesamte Zukunft des KAV liegt in den Sternen - obwohl eine angekündigte Studie bereits vorliegt, erfährt weder die interessierte Öffentlichkeit noch die Opposition, was drinnen steht.  

Zumindest laufen Verhandlungen zur Mindestsicherung zwischen Frauenberger und Birgit Hebein, so Seidl, der darin allerdings nicht viel Grund zum Jubeln sieht: „Wer die handelnden Damen kennt, weiß, dass es zu keiner substanziellen Änderung kommen wird und die Kosten weiter explodieren werden. Wien bleibt somit der Magnet für Mindestsicherungsempfänger.“ Die weiteren Baustellen im Ressort - Gangbettenproblematik, Hebammenmisere, überlange Wartezeiten in den Ambulanzen und auf dringend notwendige Operationen, Bekämpfung der zunehmenden Armut in Wien, vertrauensbildende Maßnahmen mit den Vertretern der Wiener Ärztekammer sowie die Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses usw. - scheinen bislang noch nicht einmal Thema zu sein. 


„Wenn Sie in einem derartig lethargischen Modus ihre Arbeit beginnen, sehr geehrte Frau Stadträtin Frauenberger, dann hoffe ich für Sie, dass die Siemens noch einen Job zu vergeben hat. Diesen könnten Sie nämlich bald brauchen“, so Seidl abschließend.

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