„WELTjournal“ am 1. Februar: „Europa – Generation Dschihad“

Im „WELTjournal +: Übergriffe in Köln – Die Lehre der Silvesternacht“

Wien (OTS) - Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – zeigt am Mittwoch, dem 1. Februar 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit „Europa – Generation Dschihad“ die Reportage zweier deutscher Filmemacherinnen, die sich in einem Selbstversuch unter falscher Identität übers Internet für die Terrormiliz anwerben lassen. Sie erleben dabei, wie intensiv im Netz um Konvertiten geworben wird und wie schnell der Kontakt in die radikale Szene entsteht.

Um 23.05 Uhr berichtet das „WELTjournal +“ in „Übergriffe in Köln – Die Lehre der Silvesternacht“ über die Geschehnisse dieser Nacht und analysiert ihre Folgen bis heute.

WELTjournal: „Europa – Generation Dschihad“

Nach der Festnahme von 14 Terror-Verdächtigen in Wien und Graz vergangene Woche sowie der eines 17-jährigen Wieners und eines 21-jährigen Deutschen wenige Tage zuvor laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Einige geben selbst an, Kontakte zur Terrormiliz IS zu haben. Bis zu 5.000 junge Europäer sind als Kämpfer für den IS nach Syrien und in den Irak gereist. Sie sollen dort ausgebildet worden sein, um den Terror nach Europa zu bringen. Ein Drittel von ihnen ist nach EU-Schätzungen wieder zurückgekehrt.

In der Reportage kommt u. a. der Syrien-Heimkehrer Harry S. aus Bremen zu Wort, ein Deutscher mit ghanaischen Wurzeln, der wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu drei Jahren Haft verurteilt wurde. Drei Monate war er bei der Terrormiliz. Gleich zu Beginn seiner Zeit sei er gefragt worden, ob er Anschläge in Deutschland begehen wolle. Harry S. dazu: „Wir haben das verneint. Dann haben die gefragt, habt ihr Leute, die ihr kennt? Die in Deutschland aktiv sind, die bereit sind ihr Leben zu geben?“

WELTjournal +: „Übergriffe in Köln – Die Lehre der Silvesternacht“

Die Silvesternacht in Köln vor einem Jahr hat Deutschland verändert:
Nie zuvor in der jüngeren Geschichte ist es zu einem solchen Ausmaß sexueller Übergriffe gekommen. Dass der Staat die Opfer nicht schützen konnte und dass die Polizei gegenüber Hunderten, meist alkoholisierten Männern offenbar machtlos war, hat die Gesellschaft nachhaltig verstört. Mehr als 500 Anzeigen wegen sexueller Übergriffe sind damals eingegangen. Gegen 35 mutmaßliche Täter wurde Anklage erhoben, nur zwei wurden verurteilt. Der deutsche Bundestag verschärfte das Asylrecht und das Sexualstrafrecht. Flüchtlinge und Einwanderer sehen sich seit Köln mit Misstrauen und einem Generalverdacht konfrontiert.

Die Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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