SWV - Matznetter: Arbeitsprogramm ist positives Signal an die Wirtschaft

Wirtschaftspolitische Maßnahmen, die im Plan A angekündigt und nun in der Neuauflage des Regierungsprogramms wiederzufinden sind

Wien (OTS) - „Es ist nicht nur ein Arbeitsprogramm, sondern auch ein Umsetzungsprogramm mit vielen wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die im Plan A angekündigt und nun im Regierungsprogramm Eingang gefunden haben“, zeigt sich Christoph Matznetter, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Österreich (SWV) und SPÖ-Wirtschaftssprecher zufrieden. Er stellt fest, dass sich neben vielen anderen Themen vor allem konjunkturbelebende Maßnahmen in der Neuauflage des Regierungsprogramm wiederfinden lassen, wie der Beschäftigungsbonus für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und die Investitionsförderung. ****

Senkung der Lohnnebenkosten

Besonders freut Matznetter die Senkung der Lohnnebenkosten für jeden zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatz. Unternehmen werden ab Juni 2017 in den nächsten 3 Jahren die Hälfte der Lohnnebenkosten erstattet, wenn sie in ihrem Betrieb neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Der SWV-Präsident betont, das von dieser Maßnahmen die deutliche Mehrheit der Wirtschaft profitieren wird, „Die von uns vielfach geforderte Senkung der Lohnnebenkosten stärkt unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig. Vor allem für Kleinst- und Kleinbetriebe, die auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen sind, haben die Lohnkosten ein existenzbedrohendes Ausmaß angenommen. Ihnen versucht man jetzt, endlich entgegen zu kommen.“

Entgeltfortzahlung NEU

Ebenfalls aus dem Plan A übernommen ist die Entgeltfortzahlung NEU im Krankheitsfall. Dieser steigt für alle Betriebe bis zehn MitarbeiterInnen auf 75 Prozent der Entgeltfortzahlung. Mit der Erhöhung des AUVA-Zuschusses sieht Matznetter eine langjährige Forderung des SWV als teilweise umgesetzt. "Wenn es um die soziale Absicherung von Selbstständigen geht, wollen wir aber weiterhin gleiche Verhältnisse herstellen. Die da lauten müssen: Gleicher Beitrag für gleiche Leistung", womit er die Abschaffung des 20-prozentigen Selbstbehalt für Mikrounternehmen anspricht.

Investitionsförderung

Zustimmung gibt es auch für die angekündigte Investitionsförderung. „Das von Bundeskanzler Christian Kern bereits vorgeschlagene vorzeitige Abschreibungsmodell ist ein wirksamer Investitionsanreiz, der dazu noch leicht administrierbar ist und auf viel Zuspruch in der Wirtschaft stößt“, beteuert Matznetter. Die Forderungen nach einer vorzeitigen Abschreibung von Ausrüstungskosten, für die sich der SWV stets eingesetzt hat, wird dadurch nun realisiert. Klein- und Mittelbetriebe werden zudem von der bereits beschlossenen Investitionszuwachsprämie für die Jahre 2017 und 2018 profitieren, bemerkt Matznetter abschließend. (Schluss)

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