Wurm: Beschäftigungsaktion für 50+ und Mindestlohn wichtig für Frauen

„Endlich kommt die verpflichtende Frauenquote für die Privatwirtschaft“

Wien (OTS/SK) - Sehr zufrieden ist SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm, Vorsitzende des Gleichbehandlungsausschusses, mit den im neuen Regierungsprogramm vereinbarten Maßnahmen für Frauen: „Für besonders wichtig halte ich die Beschäftigungsaktion für langzeitarbeitslose ArbeitnehmerInnen über 50 Jahre. Denn Frauen in diesem Alter sind von Arbeitslosigkeit noch stärker betroffen als Männer. Es ist also gut und wichtig, wenn die Regierung hier Geld in die Hand nimmt, um Arbeitsplätze zu fördern und die Arbeitslosigkeit zu senken.“ **** 

Ebenso wichtig und besonders für Frauen relevant ist die Einigung auf 1.500 Euro Mindestlohn, die Kanzler Christian Kern in seinem „Plan A“ vorschlägt und den die Sozialpartner jetzt umsetzen wollen. „Mehr als 200.000 Frauen verdienen derzeit weniger als 1.500 Euro für Vollzeitarbeit. Der Mindestlohn ist ein wichtiger Schritt zu mehr Lohngerechtigkeit und ein Beitrag zur Armutsbekämpfung speziell auch für Alleinerziehende.“ 

Eine Verbesserung der Lebenssituation von Frauen mit Kindern sieht Wurm auch durch die Einigung auf das verpflichtende zweite Gratis-Kindergartenjahr. „Das ist nicht nur eine wichtige bildungspolitische Maßnahme, sondern erleichtert auch die Vereinbarkeit von Job und Kind und bringt finanzielle Entlastung für Familien.“ 

Sehr erfreut ist Wurm auch, dass es nun gelungen ist, die Frauenquote in Aufsichtsräten von börsennotierten Konzernen und großen Unternehmen verpflichtend zu machen – eine Forderung der SPÖ-Frauen, die auch im „Plan A“ des Bundeskanzlers enthalten ist. (Schluss) sc/ah 

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