Schittenhelm: Neues Arbeitsprogramm der Bundesregierung stellt Weichen für eine sichere Zukunft

ÖVP Frauen-Chefin sieht entscheidende Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger und dankt Vizekanzler Mitterlehner für die erfolgreiche Verhandlung

Wien (OTS) - "Die intensiven Verhandlungen in den vergangenen Tagen haben sich gelohnt. Unsere Bundesregierung hat sich auf ein umfangreiches Arbeitsprogramm geeinigt, das unser Land voranbringen wird", ist ÖVP Frauen-Chefin Dorothea Schittenhelm überzeugt. Vor allem die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns von 1.500 Euro werde seitens der ÖVP Frauen besonders begrüßt, denn noch immer verdienen rund 300.000 Vollzeitbeschäftigte weniger als 1.500 Euro brutto pro Monat. "Wer arbeitet, muss auch davon leben können. Insbesondere Frauen profitieren von der Einführung des Mindestlohns, da sie nach wie vor öfter in niedrig entlohnten Branchen und Berufen arbeiten."

Zusätzlich bringt die Beschäftigungsaktion 20.000 für 50-jährige langzeitarbeitslose Menschen, die es besonders schwer haben einen Arbeitsplatz zu finden, wieder neue Perspektiven. "Für Frauen über 50 ist die Gefahr, langzeitarbeitslos zu werden, höher als bei Männern. Die vereinbarte Beschäftigungsaktion trägt nicht nur maßgeblich zur eigenständigen Existenzsicherung bei sondern beugt damit auch einer möglichen Altersarmut vor", so Schittenhelm weiter.

Auch die Abgeltung der kalten Progression bringt für die rund 4,5, Millionen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zusätzliche Entlastung. Mit der Steuerreform 2015/16 wurde ein erster wichtiger Schritt in Richtung Entlastung gesetzt und dadurch das Wachstum gesteigert. "Dank der Steuerreform bleiben jeder Steuerzahlerin und jedem Steuerzahler durchschnittlich 1.000 Euro mehr pro Jahr. Das von der Bundesregierung vorgeschlagene Modell zum Ausgleich der kalten Progression stellt jetzt sicher, dass diese Entlastung nicht verloren geht", zeigt sich Schittenhelm erfreut.

Ebenso erfreut ist die Chefin der ÖVP Frauen über die geplante Stärkung der Elementarpädagogik und der Entwicklung des Kindergartens von der Betreuungseinrichtung zur Bildungseinrichtung. "Damit wird der Elementarpädagogik jener Stellenwert eingeräumt, den sie verdient", so Schittenhelm, die betont, dass das zweite verpflichtende Gratiskindergartenjahr Chancengleichheit für alle Kinder von Beginn an schafft. „Damit wird ein erfolgreicher Bildungsverlauf und vor allem eine entsprechende Integration ermöglicht. Zusätzlich wird der Übergang vom Kindergarten in die Schule optimiert."

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