Karmasin zu Regierungspakt: Bekenntnis zur Stärkung der Elementarpädagogik und Indexierung der Familienbeihilfe

Arbeitsprogramm der Regierung mit zahlreichen wesentlichen Maßnahmen für Familien und Jugendliche in Österreich

Wien (OTS) - „Wir haben ein umfangreiches Arbeitsprogramm beschlossen, mit dem wir wichtige Akzente für die Entwicklung Österreichs setzen. Jetzt heißt es, gemeinsam für die Zukunft unseres Landes zu arbeiten“, betont Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin zum Beschluss des neuen Regierungsprogramms. Als wesentliche Maßnahmen nennt sie etwa die Stärkung der Elementarpädagogik, das gemeinsame Bekenntnis zur Indexierung der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder und den Ausbau von E-Books im Unterricht. „Zudem setzen wir mit dem neuen Regierungspakt wichtige Schritte für mehr Sicherheit in unserem Land und bessere Integration für Zuwanderer. Denn wer bei uns leben will, muss auch unsere Werte leben“, so Karmasin. Ein „Erfolg für die Frauen in unserem Land“ ist für die Bundesministerin die Einführung einer Frauenquote in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen und Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten.

Den Bereich der Elementarpädagogik sieht die Familienministerin durch das neue Regierungsprogramm gestärkt: „Gemeinsam mit den Ländern sowie dem Städte- und Gemeindebund werden wir das zweite verpflichtende Gratiskindergartenjahr umsetzen. Außerdem liegt ein Fokus auf dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsplätze in Österreich. Durch die Einführung von bundesweit einheitlichen pädagogischen Qualitätskriterien über einen Bildungsrahmenplan wird der Kindergarten als erste Bildungseinrichtung für unsere Kinder gestärkt.“ Wesentlich ist für Karmasin auch die Umsetzung des Bildungskompasses, in dem die Talente und Förderpotenziale der Kinder vom Kindergarten bis zum Schulabschluss dokumentiert werden.

Als „großen Erfolg“ bezeichnet Sophie Karmasin das Bekenntnis der Bundesregierung zur Indexierung der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder. „Hier geht es um mehr Fairness für die Steuerzahler“, so Karmasin. Jetzt müsse auf EU-Ebene „weiter für eine gemeinsame Lösung“ gekämpft werden.

Weiters setzt die Bundesregierung wichtige Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung der Bildung. „Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unsere Kinder müssen den verantwortungsvollen Umgang mit diesen Medien lernen“, so Karmasin. Durch den Ausbau der E-Books im Unterricht „kommen unsere Klassenzimmer raus aus der Kreidezeit und im digitalen Zeitalter an“. Die Pädagoginnen und Pädagogen werden durch zusätzliche Lehrangebote an den Pädagogischen Hochschulen und durch ein Future Learning Lab, das noch 2017 eingerichtet wird, für die neuen Herausforderungen fit gemacht. Bis 2020 sollen zudem alle Schulen mit ultraschnellem Breitbandinternet ausgestattet werden.

Einen „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“ stellt für die Bundesministerin der Ausbau der Versorgung für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen dar. Das verschärfte Vorgehen gegen Hasspostings in sozialen Medien ist für die Jugendministerin ein weiteres wichtiges Vorhaben, das in den kommenden Monaten umgesetzt werden soll. „Mit dem neuen Regierungsprogramm stellen wir die Weichen für die Zukunft unseres Landes“, betont Karmasin abschließend.

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