ORF III am Dienstag: „erLesen“ mit Georg Semler, Andreas Englisch, Johannes Huber und Anneliese Rohrer

Außerdem: Nationalratssitzung in „Politik live“, „Mythos Geschichte“ über Peter Rosegger und den Böhmerwald

Wien (OTS) - Am Dienstag, dem 31. Jänner 2017, überträgt ORF III um 9.00 Uhr live und in voller Länge die erste der beiden Plenarsitzungen des Nationalrats in diesem Jahr. Zu Beginn befasst sich nach den jüngsten Antiterroreinsätzen eine Aktuelle Stunde mit dem Thema Sicherheit in Österreich, gefolgt von einer Aktuellen Europastunde zu Verkehrsfragen. Auf der Tagesordnung stehen weiters ein Auftrag an die Regierung, verstärkt gegen Hasspostings im Internet vorzugehen, ein Debattenblock zu Bürgeranliegen, mehrere Rechnungshofberichte, u. a. zum Bildungssystem sowie Gleichbehandlungsthemen. Andreas Heyer, Christine Mayer-Bohusch, Reiner Reitsamer und Martin Wendel kommentieren die Übertragung aus dem Hohen Haus. Da die Nationalratssitzung bis in den Abend andauern kann, ist bei den nachfolgenden Sendungen mit Zeitverschiebungen zu rechnen. ORF 2 überträgt parallel bis 13.00 Uhr.

Im Hauptabend begrüßt Heinz Sichrovsky in „erLesen“ (20.15 Uhr) nicht nur das ORF-III-Publikum, sondern auch eine bunt gemischte Gästerunde zum ersten Mal in der neuen Location des 48er Tandlers zum Gespräch. Mit Freimaurer-Großmeister Georg Semler spricht der Gastgeber u. a. über die Veränderungen des 300-jährigen und nicht mehr ganz so geheimen Bundes der Freimaurer sowie mit Bestsellerautor Andreas Englisch über die Einstellung des Vatikans zur Welt von heute. Der Mediziner und Theologe Johannes Huber stellt danach sein neues Buch „Es existiert“ vor, indem er die Entstehung einer neuen Menschheitsform prognostiziert. Journalistin Anneliese Rohrer vervollständigt die illustre Runde und erzählt von ihrem Vorhaben, mit kritischer Stimme und fundiertem politischen Wissen Demokratiemuffel aus der Lethargie zu reißen.

Anschließend beleuchtet „Mythos Geschichte“ zwei waldreiche europäische Gebiete: Peter Roseggers steirische Waldheimat und den Böhmerwald entlang der tschechisch-deutsch-österreichischen Grenze. So blickt Klaus T. Steindls Dokumentation „Roseggers Waldheimat – Ein Jahr im Zauberwald“ (21.05 Uhr) zunächst in die Heimat des steirischen Dichters Peter Rosseger: die Wälder rund ums Alpl, die nur selten von naturnahen Wiesen und Streusiedlungen unterbrochen sind, liefern spannende, reichhaltige und höchst unerwartete Geschichten über die Wildtiere des steirischen Voralpenlandes. Anschließend erinnert der ebenfalls von Klaus T. Steindl gestaltete Film „Peter Rosegger – Waldbauernbub und Revolutionär“ (21.55 Uhr) nicht nur an die verschiedenen Lebensetappen des Schriftstellers, sondern reflektiert die Zeit aus heutiger Sicht. Anhand punktueller Ereignisse greift die Produktion Themen, Umwälzungen und Brüche auf, die von Rosegger als Zeitzeugen kommentiert wurden. Danach zeichnet die Doku „Böhmerwald – Wildnis im Herzen Europas“ (22.50 Uhr) anhand des Lebens einer ansässigen Bauernfamilie ein Bild des weitläufigen Böhmerwaldes, dessen Flora und Fauna sich Jahrzehnte lang erholen konnte und heute eine wiedergeborene Natur sondergleichen bietet.

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