Sicherer Spaß auf der Skipiste

Wien (OTS) - Viel Schnee, schönes Wetter und die passende Ausrüstung sorgen für einen sicheren Pistenspaß. Vor allem für die Schüler und Schülerinnen in den Schulskikursen sollten die richtige Skibrille und der passende Helm zur Pflichtausstattung zählen. Die AUVA als Versicherer von rund 1,5 Millionen Schülerinnen, Schülern und Studierenden rät daher, besonders Augenmerk auf die passende Schutzausrüstung beim Wintersport zu legen.

Ideale Wetterverhältnisse bedeuten gute Sicht auf den Skipisten. Doch durch Schneekristalle, Fahrtwind oder Reflexionen der Sonne ist die Sicht beim Skifahren oft nicht klar. Daher ist die Skibrille ein wichtiger Begleiter auf der Piste. Vorsicht ist jedoch bei der Wahl der Skibrille geboten, da nicht jede Skibrille für jedes Wetter geeignet ist. Entscheidend ist die farbliche Tönung der Brille: „Bei Nebel sind vor allem gelbe oder orange Brillen ratsam, diese lassen die Umgebung kontrastreicher erscheinen, als sie tatsächlich ist“, erläutert Unfallverhütungsexperte Dr. Emmerich Kitz von der AUVA. Scheint jedoch die Sonne, ist von diesen Brillen abzuraten, da eine zusätzliche Aufhellung der Umgebung die Blendungsgefahr steigert. In solchen Fällen ist es ratsam, zu grau- bzw. blaufarbenen Brillen zu greifen – sie fördern das klare Sehen bei großer Helligkeit.

Sonnenschutz entscheidend für Wahl der Skibrille

„Egal welche Färbung die Brille hat – die Lichtfilter sagen nichts über den UV-Schutz aus. Der Sonnenschutz ist an der Kennzeichnung, die sich üblicherweise am Brillenbügel befindet, zu überprüfen,“ erklärt Kitz. Optimalen Sonnenschutz bieten Brillen, die nach EN 174 in der Kategorie S2 oder S3 genormt sind. „Auch bei der Handelsbezeichnung „UV 400“ können Sie von einem guten Sonnenschutz ausgehen“, so der Unfallverhütungsexperte. Entscheidend ist auch, die Brille gemeinsam mit dem Helm anzuprobieren, um einen Spalt zwischen Helm- und Brillenrand zu vermeiden. So kann kein kalter Wind, Schnee oder Regen auf die Stirn gelangen und die Brille nicht drücken.

Auf die Passform kommt es an

Ausschlaggebend ist die richtige Passform beim Kauf eines Skihelms – der Skihelm sollte genau der Kopfform entsprechen. „Um beim Kauf die richtige Größe zu ermitteln, müssen sie mehrere Helme testen. Wichtig dabei ist, dass der Helm vollflächig auf dem Kopf sitzt, um die richtige Schutzfunktion zu gewährleisten“, rät Unfallverhütungsexperte Ing. Thomas Manek MBA von der AUVA. Die Qualität der Helme am Markt ist durchgehend sehr gut. „Nicht ratsam ist es, den Helm mit Stickern oder Etiketten zu bekleben, es sei denn der Hersteller gestattet dies explizit. Die Lösungsmittel des Klebstoffes können die Festigkeit der Helmschale beeinträchtigen und dadurch die Schutzfunktion im Falle eines Unfalls reduzieren.“

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.

Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon mehr als 46.000 stationär.

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