- 29.01.2017, 15:00:34
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Glawischnig: Trumps Einreiseverbot für Muslime absolut jenseitig
Grüne: Kern und Kurz müssen klare Worte finden und sich um in Wien gestrandete Menschen kümmern
„Das von US-Präsident Trump auferlegte Einreiseverbot in die USA für Muslime aus mehreren Nationen ist absolut jenseitig. Hier werden Menschen aufgrund ihrer Religion unter Generalverdacht gestellt. Das darf nicht widerspruchslos hingenommen werden. Bundeskanzler Kern und Außenminister Kurz müssen hier klare Worte finden und sich um die in Wien gestrandeten Menschen kümmern", sagt die Grüne Klubobfrau und Bundessprecherin Eva Glawischnig in tiefster Besorgnis.
Per Dekret hatte Trump am Freitag angeordnet, dass BürgerInnen der sieben mehrheitlich muslimischen Länder Iran, Irak, Libyen, Somalia, Syrien, Sudan und Jemen für 90 Tage keine Visa erhalten dürfen. Dies führte auch dazu, dass mindestens drei iranische BürgerInnen zwischenzeitlich in Österreich gestrandet waren und – trotz gültiger Papiere – ihre Maschine in die USA nicht besteigen durften. Da Wien ein wichtiger Transitflughafen für Reisende etwa aus dem Iran ist, müsse laut einem Sprecher der AUA mit weiteren Fällen gerechnet werden.
„Von Beginn weg erfüllt Trump die schlimmsten Erwartungen. Seit seiner Amtsübernahme vergeht kein Morgen, an dem man nicht mit Schrecken auf seine Entscheidungen und Wortspenden des Vortages zurückblicken muss“, sagt Glawischnig.
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