Schließung mit 31. Jänner: VIER PFOTEN fordert „Hacklerregelung“ für Ponys aus dem Prater-Karussell

Schicksal der Tiere weiter ungewiss

Wien (OTS) - Am 31. Jänner schließt das Ponykarussell im Wiener Prater ganz offiziell seine Pforten. VIER PFOTEN war an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt. Die Tierschützer und mit ihnen Tausende von Unterstützern fordern nun Klarheit. Zuletzt hieß es von Seiten der Betreiber, dass ein Großteil der Pferde auf der betriebseigenen Reitbahn im Prater weiter arbeiten soll. Für VIER PFOTEN ist das nicht akzeptabel. Die Tierschutzorganisation setzt sich für eine „Hacklerregelung“ für die Ponykarussell-Pferde ein.

„Wir möchten uns noch einmal bei der Prater GmbH bedanken, die sich für die Schließung eingesetzt hat. Das ist ein großartiger Erfolg für den Tierschutz“, sagt Indra Kley, Leiterin des Österreich-Büros von VIER PFOTEN. „Gleichzeitig möchten wir aber darauf hinweisen, dass laut unserer letzten Information nur zwei von insgesamt zwölf ehemaligen Karussell-Pferden in den Ruhestand geschickt werden. Das wäre schlicht ein Skandal und ein Bruch der Vereinbarung“. Bei den Gesprächen zwischen VIER PFOTEN und den Betreibern des Karussells im Frühjahr 2016 war ursprünglich von acht bis zehn Tieren die Rede gewesen. Auch die Prater GmbH sprach damals in einer Aussendung von einem „wohlverdienten Ruhestand“ für die Ponys. Nachdem die Betreiber vor einigen Monaten die Zusammenarbeit mit VIER PFOTEN beendet hatten, sind sie „abgetaucht“; es kamen von ihnen keine konkreten Informationen mehr über das Schicksal der Tiere. „Wir sehen alle Beteiligten in der Pflicht: Bis 31. Jänner, dem Auslaufen der Behördengenehmigung, erwarten wir uns einen konkreten Plan – im Sinne der Tiere“.

Unzählige Menschen haben in den letzten Wochen auf der Facebook-Seite von VIER PFOTEN nach der Zukunft der Pferde gefragt. Indra Kley: „Die Tiere waren jahrelang Stress und lauter Musik ausgesetzt. Dass sie in Pension gehen, ist ganz vielen Leuten auch außerhalb Wiens ein echtes Anliegen. Teilweise sind die Tiere auch sehr betagt und haben sich ihren Ruhestand verdient. Ein Umschulen auf die Reitbahn mit dem damit einhergehenden neuen Stress wäre einfach unanständig. Das würde den gesamten Prater in ein schiefes Licht rücken und auch der Stadt Wien nicht gut stehen.“

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Elisabeth Penz
Press Office Austria
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Linke Wienzeile 236, 1150 Wien

Tel: + 43 (0)1 895 02 02 - 66
Fax: + 43 (0)1 895 02 02 - 99
Mobil: + 43 (0)664 3086303
elisabeth.penz@vier-pfoten.org
www.vier-pfoten.at www.vier-pfoten.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPF0001