VP-Hueter: Rechtliche Umsetzung für Fischerzelte lässt auf sich warten

Wer Lösung als Erfolg abfeiert, muss sie dann auch vorlegen. Team Kärnten und Grüne geraten zunehmend unter Druck.

Klagenfurt (OTS) - Bekanntlich fand zu Beginn dieser Woche in der Landesregierung ein Runder Tisch betreffend die Zulässigkeit von Fischerzelten in Kärnten statt. In Anwesenheit aller politischer Fraktionen, Vertreter der Fischerei, Bergwacht und des Naturschutzes wurde das Thema zum wiederholten Male behandelt. Ein konkreter Gesetzesvorschlag zur Umsetzung liegt Tage später jedoch noch immer nicht am Tisch. „Offensichtlich ging es dem für Fischerei zuständigen Landesrat Gerhard Köfer nur um Inszenierung und um ein Foto in der Zeitung“, attestiert ihm VP-Clubobmann Ferdinand Hueter mangelnde Lösungskompetenz in dieser Angelegenheit und vernimmt bereits Stimmen des Scheiterns.

Die Fakten liegen klar am Tisch: den Fischern soll es im Einvernehmen mit den Grundeigentümern möglich sein, vorübergehend einen Witterungsschutz (inkl. Insektenschutzgitter) verwenden zu dürfen. Wildes Campieren samt umfangreichem Zubehör soll weiterhin ausgeschlossen bleiben - das wollen auch die Fischer nicht.

„Diesen Lösungsansatz durch eine Änderung im Naturschutzgesetz vorzubereiten, kann doch wohl keine Ewigkeit dauern. Für die Ausnahme des alpinen Biwakierens kommt man mit einem Satz aus“, zeigt Hueter auf und erhöht den Druck in Richtung der beiden Referenten. Für Hueter sei nach dem langen Hin und Her eine Lösung mit Rechtssicherheit erforderlich. Dem Vorschlag eines einfachen „Erlasses“ durch den Naturschutzreferenten stehe man mit Skepsis gegenüber, zumal dieser jederzeit widerrufen werden kann. „Wir stehen für das Ermöglichen“, bekräftigt Hueter erneut die Haltung der Volkspartei. (Schluss)

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