Gerhard Kubik (SPÖ): Die Neugestaltung des Eislaufvereins bringt’s

Das Areal am Heuplatz wird attraktiver, Arbeitsplätze und öffentlicher Raum geschaffen.

Wien (OTS) - „Man muss sich das Bauprojekt am Wiener Eislaufverein im Hinblick auf die Vorteile für die Wienerinnen und Wiener ansehen“, rät SP-Abgeordneter Gerhard Kubik in der heutigen Sitzung des Gemeinderats. „Als ich in der Volksschule war, hat das Areal genau gleich ausgesehen wie heute. Es ist also nicht mehr im allerbesten Zustand.“ Handlungsbedarf sei gegeben. Neben einer optischen Verbesserung gibt es für Kubik noch weitere Vorteile:

„Die Erhaltung des Eislaufvereins – das war immer ein Wunsch des 3. Bezirks. Die Erneuerung der Infrastruktur durch eine Halle für Eishockey, Eiskunstlauf und Eistanz. Ein neuer öffentlicher Platz mit konsumfreien Zonen. Die Attraktivierung des Außenbereichs und des Konzerthauses – mit einem Eingang auf der richtigen Seite. Dazu noch eine Stadtterrasse, die konsumfrei zu benutzen ist und eine Öffnung des Durchgangs Heumarkt-Lothringer Straße. Die Bausumme von 300 Millionen Euro sichert zudem mehrere tausend Arbeitsplätze während der Bauphase. Dazu kommen 400 Arbeitsplätze nach Fertigstellung. Man muss die Vorteile abwiegen, wie man es in der Politik jeden Tag tut“, so Kubik.

„Sie wünschen, wir spielen – das geht nicht“, richtet der Abgeordnete das Wort an die Opposition. Das Projekt sei wohlüberlegt. „Wir blicken auf einen fünfjährigen Prozess mit zurück. Internationale Architekten haben sich eingebracht, ein Brasilianer gewonnen. Eine anschließende Nachdenkphase hat dazu geführt, dass das Projekt jetzt noch besser aussieht.“ Kubik betont weiters, dass man sich durchaus bemühe, mit der UNESCO das Weltkulturerbe Wiens zu erhalten. „Am Ende soll ein guter Kompromiss stehen. Die Vorteile sind höher zu als 20 Meter Gebäude.“

Der „Eistraum“ am Rathausplatz, wo hunderte Kinder mit ihren Klassen eislaufen gehen, sei im Übrigen nicht als Konkurrenz zum Eislaufverein zu verstehen. „Es ist eine Ergänzung“, betont Kubik.

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