Laschan/Zatlokal (SPÖ) zu Gudenus: Wir lassen uns den 15. Bezirk nicht schlechtreden

„Man sieht, was man sehen möchte“

Wien (OTS/SPW-K) - „Es ist befremdlich, dass der Herr Vizebürgermeister Gudenus in seiner heutigen Rede den 15. Bezirk schlecht reden möchte und damit Rudolfsheim-Fünfhaus für seine politische Ansicht in Geiselhaft nimmt.  Selbstverständlich gibt es Probleme - wie auch in allen anderen Bezirken. Wir nehmen diese sehr ernst und versuchen mit den zuständigen Stellen nachhaltige Lösungen zu finden“, sagt Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (SPÖ) in Reaktion auf den heutigen Redebeitrag Gudenus.

„Auch die Diskussion ist schädlich, wenn sie ein falsches Bild vermittelt und damit Parteipolitik betrieben wird. Wir machen Politik für die Menschen. Die Situation auf dem Westbahnhof ist nicht problemlos. Aber der Westbahnhof ist kein hoffnungsloser ‚Hot-Spot’ von Kriminalität. Eine am Westbahnhof Beschäftigte hat eine Aussage getätigt, die der aktuellen Situation entspricht: ‚Man sieht nur, was man sehen möchte.’ Herr Gudenus will das Schlechte sehen und kommunizieren. Er hat kein Interesse daran, die Situation zu verbessern“, sagt die Gemeinderätin aus dem 15. Bezirk, Claudia Laschan (SPÖ).

Obdachlose und Jugendlichentreffs hat es auf dem Areal schon immer gegeben. Durch  die Veränderung des Westbahnhofes hin zu einem Regionalbahnhof hat sich die Anzahl der Bahnhofsnutzerinnen und -nutzer (ÖBB-Kundinnen und –Kunden,  Laufkundschaft der Geschäftslokale, ...) von 43000 um zirka dreiviertel reduziert. Dadurch entsteht mehr Freiraum für bestimmte Gruppierungen und diese werden sichtbarer.

Am Bahnhof sind Sozialarbeiter und die Exekutive präsent. Es wird also einerseits prophylaktische  Arbeit  geleistet und anderseits greift die Polizei bei Gesetzesübertretungen sofort aktiv ein.  

Durch die derzeitige Berichterstattung kommt es natürlich bei einigen BewohnerInnen zu einem subjektiven Unbehagen. Dieses Unbehagen lässt sich oft nicht mit sachlichen Argumenten wegdiskutieren. „Daher muss man Maßnahmen setzen, wie z.B. einen Nottaster oder verstärkte Videoüberwachung setzen und vorhandene Angsträume beseitigen. Wie bei einer Diskussion von General Mahrer vorgeschlagen, unterstütze ich einen ‚Runden Tisch’ mit den Zuständigen, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten“, schließt Bezirksvorsteher Zatlokal.

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