Christian Oxonitsch (SPÖ): „Qualifiziert für große Herausforderungen“

Frauenberger und Czernohorszky bringen beste Voraussetzungen mit

Wien (OTS/SPW-K) - Wiens SP-Klubvorsitzender, Christian Oxonitsch, sprach den neuen StadträtInnen im heutigen Gemeinderat sein Vertrauen aus. „Sandra Frauenberger und Jürgen Czernohorszky gehen die Herausforderungen ihrer neuen Ressorts offensiv an. Sie sind bestens qualifiziert und haben unsere volle Unterstützung“, so Oxonitsch. Herausforderungen gäbe es gerade in den Bereichen Bildung und Gesundheit zu jeder Zeit. „Viele wünschen sich, dass es keine Baustellen mehr gibt. Dann wäre Wien allerdings eine sterbende Stadt. Das wollen wir nicht.“

Die Qualifikation von Jürgen Czernohorszky habe man anhand seiner Leistung als Stadtschulratsdirektor gut beurteilen können. „Er kämpft für die Jugendlichen und hat das Herz am richtigen Fleck. Das braucht man auch in der Politik. Denn es geht darum, gemeinsam für die Menschen zu arbeiten.“ Sandra Frauenberger hat in wichtigen Bereichen wie der Bildungsinfrastruktur wichtige Projekte auf Schiene gebracht, die im angekündigten Zeit- und Finanzplan umgesetzt wurden, darunter der in wenigen Monaten eröffnete Bildungscampus. „Ich bin überzeugt, dass der Wechsel ins Sozialressort für Sandra Frauenberger eine gute Entscheidung ist“, so Oxonitsch. „Durch das Know-how im Ausbau der Bildungsinfrastruktur aber auch im Bereich der Arbeit mit tausenden Beschäftigten hat sie die beste Voraussetzungen für die Arbeit als Sozialstadträtin.“ Sowohl Czernohorszky als auch Frauenberger zeichne zudem eine hohe Dialogbereitschaft aus.  

Zwtl.: Danke für das Engagement, Sonja Wehsely! = 

Oxonitsch zog weiters eine positive Bilanz über die Ära der scheidenden Stadträtin Sonja Wehsely: „Die Geschichte wird hier anders urteilen, als es heute so manches Medium und so mancher Politiker tut. Sie hat als Stadträtin für Gesundheit und Soziales viele Probleme und große Aufgaben einfach angepackt. Dazu gehört Mut, dazu gehört Energie, dazu gehört Ausdauer – all das hat Sonja Wehsely gezeigt und all das zeichnet sie als politischer Mensch auch aus.“ Meilensteine sind der Betreuungs- und Pflegeplan bis 2030 und der Neubau etlicher Pflegeheime. Außerdem wurde die größte Spitalsreform in der Geschichte Wiens umgesetzt und das notwendige zweite Spital nördlich der Donau in die Wege geleitet. „Wenn wir in zehn Jahren durch die Stadt gehen, werden wir merken, welche Weichenstellungen es im Sozial- und Gesundheitswesen gegeben hat. Es wurde ein neuer Qualitätsstandard geschaffen, die Zufriedenheit der Menschen ist gestiegen. Das ist dem Einsatz und dem Engagement von Sonja Wehsely zuzuschreiben.“  

Von den Freiheitlichen verlangte Oxonitsch eine faktenbasierte Diskussion: „Ich verweise auf die jüngsten Zahlen zu Arbeitsmarkt und Ausbildung. Ja, wir stellen die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Vordergrund unserer Politik. Das hat für uns oberste Priorität. Aber ich darf Ihnen mitteilen: Wien hat die höchste Arbeitsplatzdichte in Österreich. Auf 1.000 EinwohnerInnen kommen 567 Arbeitsplätze. Viele fahren täglich aus Niederösterreich und dem Burgenland nach Wien, sie haben hier einen Arbeitsplatz gefunden, auch das muss man in Betracht ziehen.“ Als Vertreter Wiens solle Vizebürgermeister Johann Gudenus sich bei seinen Auslandsreisen keine eigene Weltsicht zusammenzimmern, sondern den Wiener Weg weitergeben. „Politiker und NGOs aus aller Welt kommen nach Wien. Sie informieren sich über unsere hervorragenden Maßnahmen in den Bereichen Integration und Beschäftigung. Sie fragen: Wie bewältigt ihr das?“, so Oxonitsch, der bewährte Maßnahmen vom Qualifizierungsplan bis zur Beschäftigungsgarantie hervorhebt. In der Sozialarbeit wird durch Parkbetreuung und offene Jugendarbeit zudem laufend Kontakt zu Jugendlichen hergestellt. „Darauf können wir stolz sein. Der Vizebürgermeister ist eingeladen, sich hier konstruktiv in die Debatte einbringen anstatt Selfies vom roten Platz aus zu knipsen“, richtet Oxonitsch aus.

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