Klubobmann Gabmann/Aktuelle Stunde zur NÖ Arbeitsmarktsituation

Um die Arbeitsmarktsituation in den Griff zu bekommen, bedarf es nicht einzelner Maßnahmen, vielmehr muss an vielen Zahnrädern gedreht werden.

St. Pölten (OTS) - Zu hohe Steuern auf Arbeit, zu wenig zielgerichtete und dem Arbeitsmarkt angepasste Bildung, Gewerkschaften, die ganze Branchen lähmen und starre Apparate, die an veralteten Modellen in Punkto Arbeitszeit und Arbeitsort festhalten.

Dies sind nur einige der Punkte, die für Gabmann verantwortlich für die schlechte Arbeitsmarktsituation sind. „Unser Arbeitsmarkt ist schon längst kein wendiges Boot mehr, sondern ein träger Dampfer, der sich nicht mehr so einfach lenken lässt. Um diese negative Entwicklung in den Griff zu bekommen, muss an vielen Schrauben gedreht werden.“ Als Beispiele führt Gabmann in einer Aktuellen Stunde des heutigen Landtages eine Senkung der Lohnnebenkosten, steuerliche Anreize für Unternehmensgründer, ein soziales Netz für EPU´s und Menschen in A-typischen Beschäftigungsverhältnissen, also neue Selbständige an. Im Moment wird Leistung häufig bestraft, anstatt gefördert und belohnt.

Aber auch Integration und Bildung spielen für die Arbeitsmarktentwicklung eine große Rolle. Beispiele, wie der aktuelle Lehrermangel an unseren Pflichtschulen zeigen, dass unser Bildungsangebot nicht vorausschauend genug geplant wurde. Auch bei der Lehre ist dringend eine Reform nötig, um dieses Ausbildungsmodell wieder attraktiver zu machen.

Ein wichtiger Pfeiler ist aber auch die Integration. „Bildung, Integration und Arbeit müssen als Ganzes betrachtet werden und aufeinander abgestimmt sein. Wenn hier die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut, dürfen wir uns nicht wundern“, so Gabmann abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Petra Falk
Leitung Kommunikation
02742/9005/13760
0043 (0)664 88 90 7530
petra.falk@buergerlandtag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LTN0001