Schieder zu Holocaust-Gedenktag: Müssen gegen Vergessen ankämpfen

Nur, wenn wir erinnern, unterbinden wir keimenden Hass und Gewalt

Wien (OTS/SK) - „Es ist unsere Pflicht, gegen das Vergessen des größten Verbrechens der Menschheit anzukämpfen und das schmerzliche Erinnern und das Gedenken an die Opfer wachzuhalten. Nur, wenn wir erinnern, leisten wir unseren Beitrag, vor keimendem Hass und Gewalt zu warnen und diese zu unterbinden“, erklärt SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder anlässlich des morgigen Gedenktages für die Opfer des Holocaust. **** 

Gedenken darf nicht bloß ein Akt der Trauer sein, sondern muss vor allem ein deutliches Zeichen setzen gegen jedes Wiederaufleben von Faschismus, Nationalismus und Rassismus: „Wir erleben heute, wie nationalistisches und rassistisches Gedankengut in Europa wieder entfacht wird. Die bewusste Spaltung der Gesellschaft nährt Angst und Hass. Beide ebnen den Weg zu Ausgrenzung und Gewalt“, so Schieder und verweist auf antisemitische und antimuslimisch-rassistische Übergriffe in Österreich und Europa. 

Erinnern sei kein Selbstzweck, sondern mahnt zur Verantwortung. „Wir alle haben die Pflicht, uns mit den Mitteln, die wir haben, für Demokratie, ein friedliches Miteinander und für Gerechtigkeit einzusetzen. Wir alle müssen im Alltag Zivilcourage zeigen, wenn Ungerechtigkeiten und Anfeindungen geschehen“, fordert Schieder. (Schluss) sc/kg/mp

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